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Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben: Elternzeit

Das Baby ist da und Papa im Büro: Immer noch gehen viele Männer nicht in Elternzeit. Oftmals aus dem Grund, dass sie nicht einschätzen können, wie das beim Chef ankommt.

„Gleiches Recht für alle“ sollte jedoch auch hier seine Anwendung finden. Da uns die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben bei unseren Mitarbeiter am Herzen liegt, machen wir keinen Unterschied, wer in Elternzeit gehen möchte.

Im vergangenen Jahr waren zwei unserer männlichen Kollegen in Elternzeit. Im Interview verraten uns Christian und Marc die Reaktionen darauf und wie diese Erfahrung für sie war.

  • L-mobile

    Elternzeit als Mann: Wie wurde das von eurem Umfeld wahrgenommen? Gab es dazu Kommentare?

  • Christian

    Es gab sogar recht viele Anmerkungen. Gehäuft haben sich insbesondere zwei.

    1. „Das ist ja cool.“ Von Frauen habe ich öfter gehört, dass sie es toll finden, dass ich mich aktiv einbringe und viele Männer sagten, dass sie das auch gerne machen würden bzw. diesen Schritt gerne gegangen wären.

    2. „Ich könnte das bei mir nicht machen, weil die Firma ohne mich nicht auskommt.“ Meine persönlich Einschätzung zum zweiten Punkt ist, dass es in jeder Firma/Position geht und es nur eine Frage der Bereitschaft und Vorbereitung ist.

    Christian

  • Marc

    Mein Umfeld hat das durchwegs als positiv aufgenommen. Wobei natürlich vom ein oder anderen die Befürchtung aufgekommen ist, dass sich dies negativ auf meine Anstellung auswirkt, bzw. wirtschaftlich schwierig werden könnte. Sowohl männliche als auch weibliche Gesprächspartner haben unseren Entschluss jedoch überwiegend positiv kommentiert und uns in unserer Entscheidung bestärkt.

    Marc

  • L-mobile

    Marc, du warst während deiner Elternzeit drei Monate mit deiner Familie in Bali und hast von dort aus 50% gearbeitet. Konntest du klare Grenzen ziehen zwischen der Arbeits- und Freizeit? War es durch die Zeitverschiebung sehr schwierig, sich mit Kollegen abzustimmen? Gab es immer verlässliches Internet?

  • Marc

    Rein prinzipiell ist es mir durch die räumliche Trennung leicht gefallen, hier beides auseinander zu halten. Bei Anwesenheitszeiten im Büro stelle ich mir das schwieriger vor. Hier würde ich wohl auch eher darauf verzichten, in diesem Umfang zu arbeiten und einen geringeren Arbeitszeitenumfang wählen.

    Sicher ist es eine Umstellung gewesen, sowohl für Kollegen als auch für mich. Bis auf wenige Ausnahmen bin ich jedoch überzeugt das die räumliche Trennung keine Auswirkungen auf unsere  Abstimmung hatte. Es ist eher eine Frage der Routine und der Gewöhnung entsprechende Termine effektiv zu nutzen bzw. die benötigten Kommunikationsmittel auf die geänderten Bedingungen abgestimmt zu wählen.

    Die Zeitverschiebung war eher für mich entspannend, da ich zumeist Absprachetermine zu Abendstunden bzw. Nachmittags hatte, so konnte ich den Tages/- oder Arbeitsablauf dort weitestgehend frei gestalten und war zeitlich nicht so fest gebunden. Was meiner Arbeit und meiner Familie zu Gute kam.

    Die Versorgung mit schnellem Internet war an vielen Stationen unserer Reise sogar besser als in Deutschland und das trotz öffentlicher WLAN-Zugänge.

    Marc

  • L-mobile

    Christian, du bist im Unternehmen Führungskraft und verantwortlich für über 15 Mitarbeiter. Wie groß war der Aufwand, die Elternzeit in die Wege zu leiten? Was hast du vorab bei deinem Team alles auf den Weg gebracht?

  • Christian

    Wichtig ist, dass man sich vorher im Klaren darüber ist, welche Dinge alles anfallen können und sich Gedanken darüber macht, wie man damit umgehen will. Es ist also zusätzlicher Aufwand, der dann vorgezogen anfällt. Dann habe ich mir für meine ganzen Wirkungsbereiche überlegt, wer mich wo vertreten könnte und dies dann jeweils abgesprochen. Ich habe meine Elternzeit auch so gelegt, dass es für L-mobile möglichst nicht so lange Abwesenheit ist (in Summe 3 Monate, 1 Monat direkt nach der Geburt, dann den 10. Lebensmonat des Kindes in Elternzeit, dann ein Monat anwesend und dann noch den 12. Lebensmonat in Elternzeit).

    In Notfällen habe ich zur Verfügung gestanden und auch immer mal wieder nach dem Rechten geschaut. Ich glaube aber, es war eher für mich wichtig, als für L-mobile. Es hat mir Sicherheit gegeben, dass alles in Ordnung ist.

    Christian

  • L-mobile

    Zum Schluß noch die Frage an euch beide: Wie war die Rückkehr und der Einstieg in das „normale Arbeitsleben“ nach der Elternzeit?

  • Christian

    Das geht sehr schnell. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, schon vorab die ersten zwei Tage nach der Rückkehr zu blocken und keine Termine zuzulassen. Es ist notwendig um wieder ins Geschehen reinzukommen und Liegengebliebenes aufzuholen. Ich würde die Zeit auf keinen Fall vermissen wollen und sofort wieder Elternzeit machen. Für mich und meine Kinder war das sehr wichtig.

    Christian

  • Marc

    Die „Wiedereingliederung“ dauert noch an ;-). Ich mache meine Arbeit gerne und treffe auch gerne mal den ein oder anderen Kollegen persönlich. Jedoch muss ich hierfür einen weiteren Arbeitsweg in Kauf nehmen, auf den ich ehrlich gesagt gut und gerne verzichten könnte. Das sind bei mir in der Regel 2- 2 ½ Stunden pro Tag, die für mich nicht nur verlorene Zeit darstellen sondern auch einen nicht unerheblichen Kostenfaktor. Ich für meinen Teil kann mir mittlerweile sehr gut vorstellen über meine 2 Tage Home Office hinaus im „Heimbüro“ zu arbeiten bzw. komplett remote meine Tätigkeiten zu erledigen.

    Marc

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