Das Lebensende ist nah – für Windows-CE

Wie Sie sich auf das End-of-Life von Windows CE vorbereiten:

Am 10. April 2018 war es soweit: Microsoft hat den Support und die Weiterentwicklung für alle Microsoft Windows CE-Geräte eingestellt.

Bis zum 28. Februar 2022 ist der Verkauf der Windows CE-Geräte offiziell durch Microsoft freigegeben bzw. lizenziert und es werden verschiedene Programmierwerkzeuge, wie Software Development Kits (SDKs) oder Toolkits zur Verfügung gestellt. Danach ist endgültig Schluss!

Wir verraten Ihnen welche Auswirkungen dieses Ereignis auf Microsoft Windows CE-Nutzer hat und wie Sie sich auf das Lebensende der Windows-Geräte vorbereiten können.

Welche Auswirkungen hat das End-of-Life von Windows CE für mich als Nutzer?

Alle Windows-Geräte, die auf dem Windows CE-Betriebssystem laufen, erhalten nach dem End-of-Life am 28.02.2022 keine Sicherheits- oder Softwareupdates von Microsoft mehr. Somit besteht bei dem Einsatz dieser Geräte ein erhöhtes Risiko für Softwareviren und es können keine neuen Applikationen auf das Gerät hinzugefügt werden.

Vor welche Herausforderung stellt mich diese Entscheidung?

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin mit Ihren Microsoft Windows-Geräten – unter den genannten Einschränkungen, mobil arbeiten. Jedoch steht Ihnen ab dem 01. März 2022 keine Funktionsgarantie für weiterentwickelte Microsoft Software zur Verfügung und Sie müssen auf Dauer mit vermehrten Abstürzen bis hin zum Totalausfall des Betriebssystems und der darauf laufenden Software rechnen.

Um diese möglichen Störungen zu umgehen und weiterhin problemlos mobil arbeiten zu können, raten wir Ihnen, sich frühzeitig Gedanken über einen Wechsel des OS zu machen. Neben den beiden Microsoft Betriebssystemen Windows IoT und Windows Mobile, ist das Upgrade auf das Android-Betriebssystem nicht außer Acht zu lassen.

Was gilt es bei der Wahl des neuen Betriebssystems zu beachten?

Bei der Wahl des neuen Betriebssystems sollten Sie den Fokus sowohl auf die Leistung, als auch auf die Sicherheit des OS legen. Darüber hinaus können weitere Schlüsselfaktoren, wie zum Beispiel die Updatekontinuität, die Zukunftsbeständigkeit, anfallende Kosten, das Gerätemanagement sowie die Möglichkeit eigene Apps oder Anpassungen zu machen, ausschlaggebend für die Betriebssystemauswahl sein.

In vielen Unternehmen entscheidet das eingesetzte ERP-System über die Wahl des Betriebssystems. Wenn Sie jedoch freien Entscheidungsspielraum besitzen, empfiehlt es sich zunächst die passende Hardware für die Systemanforderungen Ihres mobilen Softwareherstellers und des geplanten Einsatzgebietes zu suchen und anschließend in Abhängigkeit des mobilen Geräts die Betriebssystemauswahl zu treffen.

Hinsichtlich der Geräteauswahl sollte geprüft werden, ob die neuen Geräte auf das bestehende WLAN ausgerichtet sind und ob sie dem Einsatzzweck hinsichtlich der Robustheit und der Bedienung (1D- oder 2D-Barcodescanner, Tastatur oder Touchscreen) dienlich sind. Eventuell müssen Sie beim Wechsel Ihres mobilen Endgerätes Anpassungen am Software Client Ihrer eingesetzten mobilen Softwarelösung vornehmen, damit das neue OS der Geräte auf die mobile Softwarelösung und/oder das ERP zugreifen kann.

Ist das Android-Betriebssystem für mich eine geeignete Alternative?

Wenn Sie möglichst flexibel hinsichtlich Ihres führenden Betriebs- und ERP-Systems bleiben möchten, sind Android-Geräte die beste Wahl. Als Open-Source-Plattform erlaubt das Android OS eine schnelle Reaktion auf neue Funktionalitäten. Darüber hinaus ähnelt die Benutzerführung den privat genutzten Smartphones, so dass die Bedienung einfach und intuitiv erlernt werden kann.

Da das Android-Betriebssystem von vielen ERP-Systemen und mobilen Softwareherstellern unterstützt wird, sind Sie bei der Wahl dieses OS sehr flexibel in der Wahl Ihres mobilen Softwareanbieters und können die mobilen Geräte auch bei einem Wechsel des ERP-Systems weiter nutzen.

L-mobile Android Client für Ihre Lagerlogistik und Produktion

Als L-mobile Kunde haben Sie die Möglichkeit im Lager und in der Fertigung mit mobilen Android-Geräten zu arbeiten. Der Android Client für unsere digitalisierten Softwarelösungen L-mobile warehouse und L-mobile production bietet eine große Auswahl an kostengünstigen mobilen Geräten und verfügt über ein HD-Display, sowie einen leistungsfähigen Prozessor.

Sollen die neuen Geräte GPS oder doch besser 3G besitzen? Welcher Scanner ist für meine eingesetzten Barcodes am besten geeignet? Und halten die in Betracht gezogenen Handgeräte meiner Arbeitsumgebung stand? – Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der für Sie idealen Hardware.

Als Gesamtlösungsanbieter beantworten wir Ihnen alle Fragen zur Kompatibilität, Integration und künftigen Unternehmensanforderungen der mobilen Geräte und prüfen darüber hinaus, wie sich diese in die bestehende WLAN-Infrastruktur integrieren lassen. Sollten Sie sich für eine Hardware entscheiden, die Anpassungen an Ihrem WLAN-Netz benötigen, stehen wir Ihnen auch an dieser Stelle mit einer professionellen Beratung zur WLAN-Funkausleuchtung und WLAN-Montage zur Verfügung. Auch die Umsetzung nehmen wir Ihnen auf Wunsch ab und Sie können sich weiterhin auf Ihr Alltagsgeschäft konzentrieren.

Sie wünschen eine Beratung?


L-mobile Dienstleistungen bieten Ihnen einen Rundum-Service aus Beratung, Software, Hardware und Projektbegleitung.

Unsere Experten stehen Ihnen jederzeit als vertrauensvoller Partner für Ihre Fragen zur Verfügung.

Stichtag 25.05.2018

Die neue DSGVO ist da. Haben Sie an alles gedacht?

Das Thema ist in aller Munde. Doch haben Sie wirklich verstanden um was es geht? Überflutung von Mails, welche sich dem Thema annehmen. Doch irgendwie fehlt das Verständliche, das Greifbare. Was genau bedeutet das Thema DSGVO für mich und was habe ich zu tun? Wir möchten Ihnen hier unter die Arme greifen.

Am 25.05.2018 trat die neue EU Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Hier wurde durch die DSGVO und das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) die Verarbeitung von personenbezogenen Daten neu geregelt. Ziel ist es, den Bürgern wieder die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten zu geben und strikte Regeln für diejenigen aufzustellen, die diese Daten speichern und „verarbeiten“ – überall auf der Welt.

Doch was genau sind eigentlich personenbezogene Daten?

Name

E-Mail-Adresse

Adresse

Telefonnummer

Geburtstag

Kontodaten

KFZ-Kennzeichen

Standortdaten

IP-Adressen

Cookies

und vieles mehr


Für wen gelten die Änderungen?


Hier können Sie sich absichern, ob Sie wirklich an alles Wesentliche gedacht haben, um hohe Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro zu vermeiden.

Zu allererst: Die DSGVO betrifft wirklich JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist: Nutzer-Tracking, Kundendaten, Newsletter oder Werbemails, Werbung auf Facebook, die eigene Datenschutzerklärung, vieles ändert sich durch die Neuregelungen.


25.05.2018

Sind Sie DSGVO-konform? Vermeiden Sie teure Bußgelder und überprüfen Sie noch heute Ihren Umgang mit personenbezogenen Daten!



Hier die heißesten Facts der DSGVO. Was hat sich grundsätzlich geändert?


  • Pflicht zur Führung eines Verzeichnisses

    Sie stehen nun in der Pflicht zur Führung eines Verzeichnisses aller Datenverarbeitungstätigkeiten.

  • Dokumentationspflichten und Datenschutz-Folgenabschätzung

    Nach dem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten müssen Sie die Neuerungen ergänzen, die Rechtsgrundlagen aktualisieren, eine Risikoanalyse und entsprechende Datenschutz-Folgenabschätzungen durchführen lassen.

  • Neue Vorgaben für Einwilligungserklärungen online und offline

    Neue Vorgaben in Kürze sind:

    • Eindeutige und klare Formulierung
    • Ihr Unternehmen als datenverarbeitende Stelle angeben und den Zweck der Datenverarbeitung separat auflisten
    • auf das Widerrufsrecht hinweisen
  • Erweiterte Vorgaben für Datenschutzerklärungen auf Webseiten

    JEDES Unternehmen, das im Internet aktiv ist muss seine Datenschutzerklärung im Web anpassen. In der DSGVO werden Form und Inhalt neu geregelt.

  • Pflicht zur Datenportabilität

    Ihr Kunde kann seine Daten zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

  • „Recht auf Vergessenwerden“ von Nutzerdaten

    Sie benötigen eine einheitliche Plattform, um Kontakte zu löschen.

  • Rechenschaftspflicht

    Sie müssen die Einhaltung aller Datenschutzprinzipien gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde nachweisen können.

  • Neuregelungen bei der Auftragsdatenverarbeitung

    Nicht nur Sie, sondern auch Ihre Auftragsdatenverarbeiter sind mitverantwortlich. Als Beispiel das Callcenter.

  • Neuregelungen bei Mitarbeiterdaten

    Sie dürfen von Ihren Mitarbeitern lediglich die „erforderlichen“ Daten verarbeiten.

  • Stellung des Datenschutzbeauftragten

    Jedes Unternehmen, welches

    •  besondere Kategorien von Daten verarbeitet oder
    • als „Kerntätigkeit“ eine „umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen“ vornimmt
    • mehr als 9 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt

    benötigt nun einen Datenschutzbeauftragten.

  • Neue Haftungsregeln und höhere Bußgelder

    Bereits „einfache“ Verstöße können ein Bußgeld von bis zu 10.000.000 € oder 2% des weltweiten Umsatzes nach sich ziehen.

Tauchen Sie ein in die Welt der digitalisierten Produktion und erleben Sie Industrie 4.0 hautnah

Egal ob mittelständisches oder Großunternehmen, die Industrie setzt auf neue Technologien, welche die Produktionsprozesse nachhaltig verändern. Wir wollen als L-mobile Fertigungsunternehmen dabei unterstützen, ihre Produktionsprozesse zu optimieren und sie zur idealen Auslastung ihrer Ressourcen befähigen. Mit unseren Software- und Hardwarelösungen bieten wir eine ganzheitliche Lösung und ebnen Ihnen somit den Weg zu einer digitalen Produktion, mit der Sie in der Lage sind, Aufträge, Materialien und sogar einzelne Werkstücke rückverfolgen zu können.

Um genau das für Unternehmen nachvollziehbarer zu machen, erwecken wir Industrie 4.0 mit unserer interaktiven Produkt Live-Vorführung für Sie zum Leben.

Industrie 4.0 Im Koffer

Mit unserer Live-Vorführung möchten wir allen interessierten Unternehmen, die ihre Fertigungsprozesse nachhaltig verändern wollen, eine Orientierung zu den Einsatzmöglichkeiten von modernster Technologie liefern. Wir möchten den Blick in Richtung „intelligente Fabrik“ gemeinsam mit Ihnen schärfen und bieten Ihnen einen geeigneten Rahmen dafür. Mit unserer mobilen und interaktiven Produktdemonstration erleben Sie live, wie Industrie 4.0-Lösungen entlang eines gesamten Fertigungsprozesses, von der Planung über die Produktion bis hin zum Versand, integriert werden können.

L-mobile Digitalisierte Produktion Infothek Industrie 4.0 Koffer

Das Lager und die Fertigung der Zukunft kommen mit den L-mobile e-label ganz ohne Papier aus. Die elektronischen Auftragspapiere mit E-Ink-Technologie sind zuverlässig sowie wartungsarm, mit einer Batterielaufzeit von mehreren Jahren. Sie lassen sich einfach und schnell in Ihr bestehendes ERP-System integrieren, sind wiederverwendbar sowie frei konfigurierbar und ermöglichen die Kennzeichnung von Lagerplätzen, Werkstücken wie auch Fertigungsaufträgen. Mit der integrierten RFID-Option können Sie Ihre gekennzeichneten Aufträge automatisch identifizieren und somit im ERP in Echtzeit buchen.

L-mobile Digitalisierte Produktion Produktionsplanung APS Arbeitsplatz

Der L-mobile APS ist ein automatisiertes Produktionsplanungstool, welches es erlaubt, die ideale Grob- und Feinplanung Ihrer Fertigung vorzunehmen. Dabei erfasst unsere Anwendung automatisch die hinterlegten Kunden- und Fertigungsaufträge aus Ihrem angebundenen ERP-System und kann durch den integrierten Optimierungsalgorithmus eine ideale Planungsübersicht anzeigen. Durch dynamische und manuelle Anpassung direkt in der Toolanwendung, können Sie ebenso die Produktionsplanung im laufenden Prozess individuell koordinieren.

L-mobile Digitalisierte Produktion Infothek Industrie 4.0 Koffer

Um die Prozesse in Ihrer Produktion ganzheitlich transparenter zu gestalten, ist eine Betriebsdatenerfassung (BDE) unumgänglich. Die L-mobile BDE unterstützt Sie bei der Erfassung von Zustands-, Prozess- sowie Auftragsdaten, egal ob über mobile Endgeräte oder stationären Terminals in Ihrer Fertigung. Mit der Erfassung von Maschinenzuständen, Stör- und Rüstgründen sowie Arbeitsgangmeldungen über unsere BDE-Anwendung, steigern Sie nicht nur Ihre Maschinenauslastung, sondern minimieren Stillstandzeiten und können gezielt Ihre Ressourcen optimal ausschöpfen.

Sie haben Interesse an einer Live-Produktvorführung und möchten gerne mehr über die Einsatzmöglichkeiten von Industrie 4.0-Lösungen in Ihrem Unternehmen erfahren?

Dann vereinbaren Sie doch über unser Kontaktformular schnell und flexibel einen Termin mit unseren Beratern.

Die vertragen was! Schutzarten & Hardware – eine Einführung

Geht es bei der Einführung von Geräten im mobilen Außendienst um die Frage welches Gerät für welchen Zweck, tauchen immer wieder Begriffe wie z.B. Ruggedized, Semi-Ruggedized oder auch IP65 auf. Was genau steckt aber hinter diesen Begriffen? Welches Gerät hält denn nun was aus und für welche Schutzart steht IP 65? Hier eine kleine Definition im Überblick und alle Schutzarten im Detail:

Wozu IP-Schutzarten?

Geräte, die nicht bei allen Umweltbedingungen eingesetzt werden dürfen, werden in sogenannte IP-Schutzarten (IP = International Protection), auf deutsch Internationale Schutzarten eingeteilt. Wobei dieser Schutzgrad den Grad des Schutzes des Gehäuses gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser angibt. Nachfolgend stellen wir diese Schutzklassen in der Übersicht vor. Bei der Auswahl eines Geräts kann man generell sagen, je höher die Schutzklasse umso teurer das Gerät. Es ist daher sinnvoll auf so wenig wie möglich und so viel wie nötig zu setzen.

Grundsätzlich kann zwischen drei unterschiedlichen Anforderungsprofilen unterschieden werden.

Mobile Geräte für den Alltag

Diese Geräte finden wir in unserem Alltag. Smartphones, Tablet PCs oder Notebooks verfügen meist über geringe Schutzarten und können ohne weiteres im täglichen Gebrauch eingesetzt werden. Besonders dann, wenn nur einige wenige Tätigkeiten  im Service mit dem mobilen Gerät erledigt werden sollen. Einfaches Rückmelden von Material und Zeit oder der digitale Servicebericht – dies kann im meist trockenen und sauberen Umfeld beim Kunden erledigt werden und hat nur geringe Schutzanforderungen.

Semi-Ruggedized Geräte

Diese Geräte vertragen schon etwas mehr. Stürze aus niedriger Höhe, ein bisschen Feuchtigkeit oder Staub stellen kein Problem dar. Diese Geräte können beispielsweise zum Einsatz kommen, wenn der Servicetechniker vor Ort beim Kunden nicht immer die besten Umweltbedingungen  vorfindet, jedoch einen Teil seiner Arbeiten, wie beispielsweise das digitale Rückmelden von Berichten im Hotel oder im Auto vornimmt. Gerade auch dann, wenn das Gerät nicht bei der Durchführung des Service-Einsatzes genutzt und dabei beansprucht wird, z.B. beim Auslesen von Maschinendaten via serieller Schnittstelle. Von Semi-Ruggedized Geräten spricht man gewöhnlich bis zu Schutzarten von IP54.

Fully Ruggedized Geräte

Geht es bei Serviceeinsätzen auch mal rauer zu, kommen Fully Ruggedized Geräte zum Einsatz. Beispielsweise bei Serviceeinsätzen auf Windrädern in der Ostsee, in staubigen Aufzugschächten oder in Industrieanlagen. Unter solchen oder anderen Extrembedingungen sollten die Servicetechniker mit Hardware ausgestattet sein, die auch wirklich hart im nehmen ist. Stürze aus einigen Metern Höhe, Wasser oder Staub sollten diese Geräte locker wegstecken. Fully Ruggedized Geräte im Serviceeinsatz beginnen in etwa bei Schutzarten von IP64.

Das steckt hinter den IP-Schutzarten

Die Schutzartbezeichnung setzt sich zusammen aus dem beiden Buchstaben IP  und den entsprechenden zwei Kennziffern. Diese geben den Schutzumfang des Gehäuses an. Hier steht die erste Kennziffer für den Schutz vor Berührungen bzw. Fremdkörpern, die zweite Kennziffer für den Schutz vor Feuchtigkeit bzw. Wasser. X steht für Kennziffern die nicht angegeben werden müssen oder sollen. Gegebenenfalls  können die Ziffern noch mit weiteren Buchstaben zur genaueren Definition von Schutzarten erweitert werden.

Aufbau der IPXXXX:

1. Ziffer: Berührungsschutz / Fremdkörperschutz
2. Ziffer: Wasserschutz
3. Ziffer: Zusätzlicher Berührungsschutz (optional)
4. Ziffer: Ergänzende Buchstaben (optional)

Kennziffern für Berührungsschutz

IP0X  – Weder Berührungsschutz, noch Fremdkörperschutz
IP1X  – Handrückenschutz Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser >50mm.
IP2X  – Fernhalten von Fingern, Schutz gegen Fremdkörper >12mm Durchmesser
IP3X  – Schutz vor dem Berühren mit Werkzeugen (Prüfling: 12mm Durchmesser, 100mm Lang) Schutz gegen Fremdkörper mit Durchmesser >2,5mm
IP4X  – Fernhalten von Werkzeugen u.ä. Schutz gegen Fremdkörper >1mm Durchmesser
IP5X  – Vollständiger Berührungsschutz  – Schutz gegen schädliche Staubablagerungen im Innern
IP6X  – Vollständiger Berührungsschutz – Schutz gegen Eindringen von Staub (staubdicht)

Kennziffern für Wasserschutz

IP X0 – Nicht vor eindringendem Wasser geschützt
IP X1 – Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
IP X2 – Geschützt gegen schräg fallendes Tropfwasser (15° gegenüber der Senkrechten)
IP X3 – Geschützt gegen Sprühwasser (bis 60° gegenüber der Senkrechten)
IP X4 – Geschützt gegen Sprühwasser
IP X5 – Geschützt gegen Strahlwasser (aus allen Richtungen)
IP X6 – Geschützt vor eindringendem Wasser bei vorübergehender Überflutung
IPX7 – Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen
IPX8 – Geschützt vor eindringendem Wasser beim Eintauchen für unbestimmte Zeit
IP X9 K – Geschützt vor eindringendem Wasser aus jeder Richtung auch bei stark erhöhtem Druck gegen das Gehäuse. (Hochdruck-/Dampfstrahlreiniger, 80-100 bar)

Kennbuchstaben für die 3. Stelle

A – Handrückenschutz oder Gegenständen mit Durchmesser >50mm
B – Fingerschutz gegen Finger mit Durchmesser >12mm und bis 80mm Länge
C – Werkzeugschutz gegen Werkzeug mit Durchmesser >2,5mm und bis 100mm Länge
D – Drahtschutz gegen Drähte mit Durchmesser >1mm und bis 100mm Länge

Kennbuchstaben für die 4. Stelle

H – Hochspannungs-Betriebsmittel
M – Geprüft, wenn bewegliche Teile in Betrieb sind
S – Geprüft, wenn bewegliche Teile im Stillstand sind
W – Geprüft bei festgelegten Wetterbedingungen

Bildquelle: fotointern.ch

Kleine Alleskönner – PDAs und Smartphones im Serviceeinsatz

Mobile Geräte im Außendienst – Teil 1

Sie planen den Einsatz mobiler Geräte in Ihrer Serviceorganisation oder müssen die bestehende Hardware austauschen? Dann stehen Sie vielleicht vor der Frage welche Hardware sich für Ihre Servicetechniker eignet. Für die verschiedenen Einsatzbereiche stehen verschiedenste Möglichkeiten im Bereich Hardware zur Verfügung. In Teil eins unserer Reihe „Mobile Geräte im Außendienst“ stellen wir Ihnen die Möglichkeit der Arbeit mit Smartphone und PDA im Außendienst vor.

PDAs im Außendienst

Im Bereich der PDAs und Smartphones kann generell zwischen industrietauglichen Geräten und Alltagsgeräten unterschieden werden. Industrietaugliche Hardware ist meist nach IP-Schutzarten klassifiziert. Hier wird zwischen Semi-Ruggedized oder Fully-Ruggedized Geräten unterschieden. Außerdem verfügen diese in der Regel über zusätzliche Barcode-Scanner (1D oder 2D) und Kameras zur Dokumentation oder Erfassung z.B. von Schäden.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Kleine Alleskönner PDAs & Smartphones im Serviceeinsatz 1

Ein PDA im Außendienst verfügt zwar nicht über die Leistung eines Laptops, es eignet sich aber für die Erfassung der wesentlichen Servicedaten vor Ort. In vielen Fällen haben PDAs nur begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten, können aber dafür mit Stärken in der Materiallogistik punkten. Der Barcode-Scanner ermöglicht zum Beispiel eine direkte Erfassung von entnommenen Materialen für den Serviceeinsatz aus dem Fahrzeuglager via Barcode.

Smartphones im Außendienst

In der Regel sind Smartphones nicht industrietauglich (das im Video gezeigte Gerät bestätigt die Ausnahme von der Regel) und können daher nur unter Einschränkung im Service-Außendienst zum Einsatz kommen. So zum Beispiel, wenn es um die reine Erfassung von Zeiten und Materialen oder das Abrufen von Kontaktdaten geht. Die eingeschränkte Umweltresistenz gleichen sie aber dafür mit ihrer Vielseitigkeit aus. In vielen Fällen sind die Techniker auch bereits vertraut mit den Geräten und können die mobilen Oberflächen der Servicelösung dann z.B. wie eine App nutzen. Dies steigert die Akzeptanz der Lösung oft um ein Vielfaches. Die intuitive Bedienung ist im Vergleich zum Industrie-PDA ein klarer Vorteil.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Kleine Alleskönner PDAs & Smartphones im Serviceeinsatz 2
L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Kleine Alleskönner PDAs & Smartphones im Serviceeinsatz 3

Beide Geräte haben meist einen relativ geringen Anschaffungspreis im Vergleich zu Laptops oder Tablets und sind in unterschiedlichsten Ausprägungen und von diversen Herstellern verfügbar. Beide Gerätearten sind, je nach Hersteller, mit Windows Mobile, iOS und Android Betriebssystemen ausgestattet.

Ein Nachteil ist sicher die für Servicetechniker ungewohnte Eingabe, in vielen Fällen wird das Gerät ausschließlich mit Stift oder Finger bedient und kann somit bei langen Berichten die Geduld der Techniker strapazieren. Diesem Phänomen kann man durch entsprechende Auswahlmöglichkeiten in der Software entgegen wirken.

Pro

  • Hohe Schutzklassen bei den Geräten verfügbar

  • Bestehende Geräte können auch in anderen Bereich (z.B. Lager) genutzt werden

  • Smartphones sind vielseitig einsetzbar

  • Sie sind bereit, die vorhandenen Vorgehensweisen zu hinterfragen und scheuen sich nicht davor, unkonventionelle Wege zu bestreiten

  • Unterschrift kann vor Ort erfasst werden

  • Integrierte Zusatzfunktionen wie z.B. Barcode-Scanner

Contra

  • Eingabe mit Stift oder Tastatur ist nicht intuitiv und unhandlich

  • Geringe Auflösung im Display

  • PDAs können nur beschränkt eingesetzt werden

Mögliche Modelle für PDA im Außendienst

Mobile Compia M3Flowgistics Flowtouch, Ruggedized Android Geräte.
Im Bereich PDAs und  Smartphones gibt es viele weitere Anbieter und Möglichkeiten. Hier ist es sinnvoll ein Lastenheft zu erstellen, welche Funktionen ein solches Gerät mitbringen muss, welche IP Schutzart es abdecken sollte, etc. Mit diesen Anforderungen ausgestattet kann Ihr Projektpartner oder Händler Ihnen die optimale Hardware empfehlen.

Das müssten die vertragen – Crashtest für das Motorola Defy Plus

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Schlanke Begleiter – Tablets im Serviceeinsatz

Mobile Geräte im Außendienst – Teil 2

Die richtige Auswahl der passenden Hardware im Service hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab. Einsatzgebiete, Funktionsumfang oder auch der Preis. Mit der Entwicklung von iPad & Co. hat sich im Bereich Hardware ein neues Feld aufgetan, das auch das Angebot für den technischen Service erweitert. In Teil zwei unseres Artikels „Mobile Geräte im Außendienst“ zeigen wir Ihnen eine kurze Übersicht über Tablets im Außendienst und was damit möglich ist.

Tablets im Außendienst – Windows Mobile, iOS, Android

L-mobileDigitales Service Management Infothekbeitrag Schlanke Begleiter Tablets im Serviceeinsatz 1

Tablets im Serviceeinsatz sind nichts Neues. Robuste Industrietablets sind bereits seit einigen Jahren erhältlich und erfolgreich im Einsatz. Die Anschaffung allerdings war bisher meist eine teure Entscheidung und der Funktionsumfang und  die Möglichkeiten Zubehör anzuschließen, meist weniger überzeugend als bei einem Laptops. Das Auftauchen einer neuen Generation von Tablets, allen voran das iPad hat hier neue Möglichkeiten eröffnet. So zeichnen sich diese Geräte durch einen geringen Anschaffungspreis, geringes Gewicht und Vielseitigkeit aus. Allerdings verfügen die meisten dieser Geräte über eine sehr geringe IP Schutzarten, lassen sich aber mit Hilfe von entsprechendem Zubehör, wie zum Beispiel dem Compadion oder einem Otterbox Case schützen und erweitern.

Natürlich entwickeln sich die Geräte auch in diesem Bereich weiter und so steht mittlerweile beispielsweise mit dem Panasonic Toughpad oder auch dem RTC-TF101 robuste Android-Tablet zur Verfügung, dass die Vorteile beider Tablets (Industrie- & Consumertablet) vereint. Ein klarer Vorteil der Tablets ist deren Displaygröße. Gerade im Vergleich zu einem PDA oder Smartphone hat ein Techniker hier die Möglichkeit z.B. Explosionszeichnungen aufzurufen. Die Eingabe bei Tablets erfolgt meist per Stift oder Touchscreen. Einfacher zu handhaben als bei einem PDA, trotzdem natürlich weniger komfortabel als bei einem Laptop. Die aktuelle Generation dieser Geräte bietet eine relativ lange Laufzeit und können so meist den ganzen Tag über eingesetzt werden.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Schlanke Begleiter Tablets im Serviceeinsatz 2

Schnell und einfach verfügbar – Tablets im Außendienst

Ein weiterer Vorteil ist die sofortige Verfügbarkeit eines Tablets. Benötigt ein Laptop noch einige Minuten zum Hochfahren oder um aus dem Ruhezustand zu kommen, so ist das Tablet nach dem ersten Tipp verfügbar.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Schlanke Begleiter Tablets im Serviceeinsatz 3

Dies erhöht die Akzeptanz solcher Geräte bei den Nutzern erheblich. Welcher Servicetechniker im Außeneinsatz würden schon für eine einfach Zeitmeldung einen Laptop hochfahren, anstatt die Zeit kurz zu notieren? Die Betriebssysteme der einzelnen Tablets sind sehr entscheidend dafür, wie flexibel das Gerät am Ende genutzt werden kann. So stehen zwar, Stand heute, auf Grund der strengen Richtlinien von Apple für ein iPad sehr ausgereifte Applikationen zur Verfügung, jedoch ist die weitere Anwendbarkeit stärker eingeschränkt als bei einem Android Gerät.

Unabhängig vom Betriebssystem stellen Tablet-PCs auf Grund von Preis und Leistung grundsätzlich aber eine sehr interessante Alternative für Hardware im Service und Kundendienst dar.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Schlanke Begleiter Tablets im Serviceeinsatz 4

Pro

  • Anschaffungspreis ist geringer als bei Laptops

  • Geräte können vielseitig z.B. auch im Vertrieb eingesetzt werden

  • Displaygröße

  • Anwendungen sind schnell verfügbar (kein Hochfahren)

  • Integrierte Zusatzfunktionen wie z.B. Barcode-Scanner sind möglich

Contra

  • Je nach Modell Gewicht & Größe (z.B. bei Industrie-Tablets)

  • Zubehör kann nur begrenzt angeschlossen werden

Mögliche Tablets im Außendienst

Flowgistics CompadionTexxmo Kaleo M9Panasonic Toughpad
Gerade bei Tablets gibt es eine sehr große Bandbreite an Geräten, die sich ganz unterschiedliche präsentieren. So ist ein Industrietablet oft schon ein sehr massives Gerät im Vergleich zum filigranen aber wenig robusten iPad, während das iPad durch zahlreiche Apps sehr viel flexibler und multipler einsetzbar ist. Auch hier ist die Erstellung eines Lastenheftes in jedem Fall zu empfehlen um die passende Auswahl zu treffen.

Die müssen was mitmachen – Tablets im Extremtest

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Was mit Non-Ruggedized Tablets passiert, wenn sie einen Ausflug in die Welt der Ruggedized Geräte unternehmen ist hier zu sehen

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Lesen Sie hier Teil 1 der Reihe „Mobile Geräte im Außendienst“  – Kleine Alleskönner – PDAs und Smartphones im Serviceeinsatz.

Flexible Multitalente – Laptops und Convertibes im Serviceeinsatz

Mobile Geräte für den Außendienst – Teil 3

Der Einsatz der richtigen Hardware im Serviceeinsatz trägt entscheidend dazu bei, wie effizient Servicetechniker im Außendienst arbeiten können. Entscheind dabei ist, welchen Anforderungen die Geräte standhalten müssen, welchen Umgebungen sie ausgesetzte werden und welche Funktionen und Möglichkeiten sie über die reine Softwareanwendung hinaus noch bieten müssen. In Teil drei der Reihe „Mobile Geräte im Außendienst“ werfen wir einen Blick auf den Klassiker der mobilen Hardware, den Laptop.

Laptops – als Geräte für den Außendienst – Windows 7 oder Windows XP

In vielen Fällen bietet sich der Einsatz von robusten Laptops als Geräte für den Außendienst an. Haben wir im Bereich der PDAs und Smartphones bereits in Teil 1 (PDAs & Smartphones)und Teil 2 (Tablet PCs) der Reihe festgestellt, dass die Möglichkeiten der Erfassung von Informationen durch den Touchscreen oft eingeschränkt sind, bieten Laptops hier natürlich maximalen Komfort. Dank der Tastatur fällt das Ausfüllen eines Serviceberichts genauso einfach, wie das Erfassen einer Nachricht für den Innendienst. Außerdem kann der Techniker  den Computer auch außerhalb des Einsatzes, beispielsweise zu Hause oder im Hotel, nutzen um E-Mails  abzurufen oder die Nachbearbeitung der Einsätze auszuführen.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Flexible Multitalente Laptops & Convertibes im Serviceeinsatz 1

Laptops verfügt klassischerweise über fast alle relevanten Schnittstellen und kann kostengünstig mit einem externen Signpad zur Erfassung von Unterschriften verwendet werden. Auch Zubehör wie zum Beispiel externe Drucker oder Kartenlesegeräte sind schnell angeschlossen.

Auch lassen sich Laptops im Format eines Tablet PCs nutzen. In diesem Fall werden sogenannte Convertibles eingesetzte. Als Convertible bezeichnet man Geräte bei denen das Display um 180° gedreht werden kann. Diese Geräte verfügen dann über 2 Eingabemöglichkeiten. Als Touchscreen oder klassisch mit Tastatur und Maus. So bietet das Gerät noch mehr Flexibilität.

L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Flexible Multitalente Laptops & Convertibes im Serviceeinsatz 2
L-mobile Digitales Service Management Infothekbeitrag Flexible Multitalente Laptops & Convertibes im Serviceeinsatz 3

Natürlich hat der Laptop genau hier seine Schwächen, wo PDA, Smartphone und Tablet punkten können. Die Akkulaufzeit von Laptops ist meist um ein vielfaches geringer als bei den anderen Geräten. Zudem kommen die massigen Geräte oft mit viel Gewicht und unhandlichen Formaten um die Ecke. Außerdem vergeht bis zur Verfügbarkeit der Anwendung eine recht lange Zeit, die der Laptop zum hochfahren benötigt. Auch hier liegen Tablet & Co. vorne.

Pro

  • Geräte sind vielseitig einsetzbar und verfügen über viele Schnittstellen

  • Leicht erweiterbar durch Zubehör

  • Verschiedenen Programme können über ein Gerät genutzt werden

  • Sie sind bereit, die vorhandenen Vorgehensweisen zu hinterfragen und scheuen sich nicht davor, unkonventionelle Wege zu bestreiten

  • Unterschrift kann vor Ort erfasst werden

  • Einfache Texterfassung

Contra

  • Zeitspanne (Hochfahren) bis zu Verfügbarkeit ist hoch

  • Akkulaufzeit

  • Je nach Modell: Gewicht und Größe

  • Teurer Anschaffungspreis

Mögliche Geräte für den Außendienst

Thinkpad Convertibles, Panasonic Toughbooks
Die unterschiedlichsten Laptops in verschiedenen Ausführungen gibt es von zahlreichen Herstellern. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen ist es sinnvoll, wie auch bei PDAsund Tablets ein umfangreiches Lastenheft zu erstellen. Gerade wenn es darum geht, weitere Geräte mit dem Laptop oder Convertible zu kombinieren ist eine Übersicht der Anforderungen unumgänglich. Hier sollten dann auch die Fragen nach Funktionsumfang und relevanten IP Schutzart geklärt werden. Bei der Erstellung dieses Lastenheftes kann Ihnen Ihr Projektpartner oder Händler beratend zu Seite stehen und später die optimale Hardware empfehlen.

Fazit

Generell lässt sich zum Abschluss der Reihe sagen:  TabletsPDAs und Smartphones eigenen sich dann hervorragend, wenn das reine Anwenden von Software im Vordergrund steht, wenig Texte erfasst werden müssen, oder beispielsweise viel mit Checklisten gearbeitet wird. Laptops haben die Nase vorne, wenn während der Einsätze externe Geräte benötigt werden, über externe Schnittstellen (z.B. serielle Schnittstellen) verfügt werden muss, oder öfters lange Texte verfasst werden müssen. Aus Sicht der IP Schutzarten bieten alle Hardwarekategorien ausreichend geschützte Geräte um die meisten Anforderungen im technischen Außendienst zu erfüllen.

In jedem Fall ist die Erstellung eines Lastenheftes für Hardware zu Empfehlen, damit die Hardware dann im Praxiseinsatz besteht.

Das halten die mobilen Geräte für den Außendienst aus – Crashtest im Panasonic Labor

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Lesen Sie hier Teil 1 der Reihe „Mobile Geräte im Außendienst“ – Kleine Alleskönner: Smartphones & PDAs im Serviceeinsatz

Lesen Sie hier Teil 2 der Reihe „Mobile Geräte im Außendienst“ – Schlanke Begleiter: Tablets im Serviceeinsatz

BYOD – Wem nützt es was und wie?

BYOD „Bring Your Own Device“ ist sowohl für Mitarbeiter als auch für Unternehmen ein spannendes und zukunftsweisendes Thema. Ein allgemeiner Überblick über Chancen und Risiken des Themas und seinen Einfluss auf mobiles Servicemanagement.

BYOD – „Bring your own device“ – Eigentlich klingt es sowohl einfach als auch sehr nützlich. Fast jeder Mitarbeiter verfügt heute über ein smartes Gerät wie Smartphones, Tablets oder und führt dieses auch den gesamten Tag mit sich und ist mit ihm vertraut. Warum diese Geräte also nicht auch als Arbeitsmittel nutzen? Die firmeninterne IT-Abteilung spart sich die Verwaltung und Fehlerbehebung und hat mehr Zeit. Die Mitarbeiter können die Geräte nutzen, die Ihnen selbst am meisten liegen und mit vertrauter Funktionalität produktiver arbeiten.

Soweit klingt alles nach einer echten Win-Win Situation für Mitarbeiter und Unternehmen. Die Mitarbeiter werden mobiler, flexibler und ihr Arbeitskomfort steigt. Das Unternehmen spart sich die Kosten für die Anschaffung der Hardware, der Software, Wartung und Support.

Gleichzeitig stehen bei der Einführung neuer Projekte unter anderem auch im Bereich mobiles Servicemanagement, Unternehmen immer häufiger vor der Frage welche Hardware zum Einsatz kommen soll und dabei drängt sich die Frage nach BYOD zwangsläufig auf. Nicht nur aus Kostengründen, sondern oft auch aus Gründen des Mitarbeiterkomfort bietet es sich an, dabei offen auf die Mitarbeiter und Servicetechniker zuzugehen um eine praktikable und sichere Lösung zu finden. Denn bei allen Vorteilen die BYOD bietet, birgt es natürlich auch einige nicht zu unterschätzende Risiken.

Potentielle Risikofaktoren für BYOD

Den größten Risikofaktor stellt die IT-Sicherheit dar. Einheitliche Systeme innerhalb des Unternehmens lassen sich leichter absichern und schützen als viele einzelne Geräte. Jedes für sich stellt einen Risikofaktor und potentiellen Wirt für Schadsoftware, Spyprogramme oder Malware dar. Fehlende Backups oder schlicht der sorglose Umgang eines jeden einzelnen Nutzers mit Sicherungsmechanismen oder Datenschutz bergen Risiken, nicht nur für Hacker, sondern genauso für Betriebsspionage.

United Security Providers ist ein Schweizer Spezialist für Informationssicherheit und empfiehlt im Fachbeitrag in der computerwoche.ch das Thema BYOD aus mehreren Perspektiven anzugehen. „Dazu bietet sich die Gliederung in Strategie, Organisation und Technik an. Dank der Aufteilung in diese drei Bereiche lässt sich die Umsetzung leichter überblicken und – idealerweise im Rahmen einer BYOD-Task-Force – auf mehrere Schultern im Unternehmen verteilen. Im Bereich Strategie steht die Aufnahme des Themas in die Agenda des Unternehmens an erster Stelle. Zur Darstellung und Abwägung der finanziellen und nicht-finanziellen betriebswirtschaftlichen Konsequenzen drängt sich die Erstellung eines Business Cases auf. Eine Kosten-Nutzen-Analyse liefert die Antwort auf potenzielle Ersparnisse. Auch rechtliche Aspekte müssen frühzeitig geprüft werden. In die Disziplin Organisation fällt die Prüfung und Anpassung von Richtlinien und Reglement. Zunächst sollte eine fundierte Bedarfsanalyse den Sinn des BYOD-Vorhabens stützen. Anschließend kann ein Proof of Concept mit IT-affinen Mitarbeitenden gestartet werden.“

Technik, Compliance und Recht

Im zweiten Schritt betrachtet United Security Providers die technische Seite der Umsetzung.
„Die technische Dimension ist für die erfolgreiche Umsetzung einer BYOD-Strategie zentral. Die effektive technische Umsetzung sollte aber erst angegangen werden, wenn aus organisatorischer Sicht die Voraussetzungen erfüllt sind, ein einheitliches Verständnis für BYOD besteht und im Unternehmen eine klare Strategie vorliegt. Nur so können am Ende die bevorstehenden Herausforderungen bezüglich Komptabilität, Konnektivität, aber auch punkto Sicherheit gemeistert werden.“
Wer sich im weiteren Verlauf der Überlegungen mit Compliance und der rechtlichen Seite der Medaille beschäftigt wird um den Bereich der Mobile Device Management Software (MDM) nicht herumkommen, so United Security Providers. In folgenden Bereichen unterstützt MDM demnach:

  • Software Distribution –  Mobile Anwendungen bereitstellen, installieren, aktualisieren, löschen oder sperren.
  • Policy Management – Entwicklung, Steuerung und Betrieb der Unternehmensrichtlinien.
  • Inventory Management – Grundlegende Bestandsführung und Support.
  • Security Management – Die Durchsetzung von Standard-Sicherheit, Autorisierung und Verschlüsselung.

Neben den technischen Herausforderungen sollten einige rechtliche Aspekte berücksichtigt werden:

  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich problemlos einigen, dass der Mitarbeiter die Geräte selber zur Verfügung stellt.
  • Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer eine angemessene Entschädigung bezahlen.
  • Für die Privatnutzung anteilmäßige Aufteilung der Kosten für das Gerät zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer.
  • Wer Personendaten bearbeitet, ist verpflichtet, die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes einzuhalten.
  • Es sind technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, damit die Personendaten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.
  • Den Arbeitnehmer verpflichten, alle geschäftlichen Daten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu löschen.

Checkliste für Ihre BYOD Strategie

Strategisch:

  • Thema in Agenda / Radar aufnehmen

  • Rechtliche Aspekte klären

  • Potential Kostenersparnis definieren

  • Kosten/Nutzen (ROI) ermitteln

Organisatorisch:

  • Vorhandene Richtlinien prüfen/erstellen

  • Proof of Concept umsetzen

  • Bedarfsanalyse erstellen

  • Inventarisierung

  • Testbetrieb mit IT-affinen Mitarbeitern/Innen

Technisch:

  • Network Access Control (NAC) evaluieren und einführen

  • Mobile Device Management evaluieren und einführen

  • Fernlöschen von Geräten

  • Verschlüsselung von sensiblen Informationen

  • Zertifikate

  • Endgerät-Inventarisierung (mittels NAC)

„BYOD wird sich auf die ein oder andere Art durchsetzen. Unternehmen müssen strategisch damit umgehen.“

Das Nexus 7 von Google – Ein aufmerksames Ohr für die Sprache des Servicetechnikers

Im ersten Teil unseres Tests mit dem Nexus 7 von Google habe ich zunächst die technischen Eigenschaften, die Apps und die Handhabung im Einsatz des Kundenservice getestet. Heute teste ich die Sprachsteuerung und beleuchte das Preisleistungsverhältnis.

Spracherkennung vom Nexus 7 von Google – Der Traum vom gesprochenen Servicebericht

Aktuelle Tablet-PC’s verfügen über ein Modul zur Spracherkennung. Die Vorstellung des aktuellen Nexus 7 von Google habe ich zum Anlass genommen die Spracherkennung auf die Verwendungsmöglichkeiten im Kundenservice zu prüfen.

Ohne Punkt und Komma – das Nexus 7 von Google

Die Spracherkennung ist essentieller Bestandteil des Betriebssystems. Überall dort, wo eine Tastatureingabe angeboten wird, ist die Eingabe per Sprache ebenfalls möglich. Ich habe versucht die ausgeführten Maßnahmen eines Servicetechnikers, statt wie üblich per Tastatur, mit der Spracheingabe zu erfassen. Als Beispieltext dient mir ein älterer Servicebericht wie er wohl so oder so ähnlich in vielen Service-Organisationen täglich vorkommt.

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Die Spracherkennung funktionierte relativ gut. Wenn es sich um einfache Sätze handelte (Bspw. „Alle Einstellungen wurden bei der Maschine überprüft“) hat er über 80% der eingesprochenen Worte fehlerfrei erkannt, wobei eine saubere Aussprache hierbei Voraussetzung war. Wo der Nexus 7 von Google große Schwierigkeiten hatte war bei den Fachbegriffen (Bspw. „Verlust von Hydraulikflüssigkeit. Austausch des Druckventils DK-775 in der Hydraulik“). Hier hat er trotz vielfacher Versuche keinen fehlerfreien Satz geschrieben. Ob die anderen Geräte hier besser abschneiden wird sich noch zeigen.

Jedoch fehlt mir eine Funktion schmerzlich. Das Einsprechen von Satzzeichen wie Punkt und Komma, sowie die Eingabe von neuen Zeilen funktioniert nicht. Ein Ausschlusskriterium für diese Funktion? Da die Eingabe längerer Texte gut funktioniert, denke ich, dass dennoch ein Vorteil gegenüber der manuellen Eingabe mit der Touch Tastatur gegeben ist. Man kann gut im Nachhinein den eingesprochenen Text korrigieren und die fehlenden Satzzeichen mit der normalen Tastatur einfügen.

Auch Offline verfügbar

Zuerst habe ich die Funktion in unserem WLAN getestet. Die Geschwindigkeit und die Qualität waren akzeptabel. Doch wie sieht es mit einem Betrieb ohne Netzempfang aus? Nachdem ich das WLAN-Modul abgeschaltet habe wurde ich zunächst enttäuscht. Beim Aufruf der Funktion bekam ich nur noch den Hinweis, dass keine Verbindung zu den Google-Servern hergestellt werden kann.

Nach kurzer Recherche habe ich einen wichtigen Hinweis im Netz gefunden. Die Spracherkennung funktioniert auch ohne Verbindung zum Internet. Dafür müssen die benötigten Sprachdateien im Vorfeld auf dem Gerät installiert werden. Die 16MB für die Sprachdatei fallen dabei nicht weiter ins Gewicht. Nachdem die Daten auf dem Nexus 7 von Google installiert waren funktionierte die Spracherkennung auch im Offlinebetrieb reibungslos.

Preis

Das Nexus 7 von Google ist ein guter und günstiger Einstieg in die Welt der Tablet-PC. Die Kosten sind niedrig und durch Zusatzfunktionen, wie die Device Policy, ist auch der Roll-Out im Unternehmensumfeld schnell erreicht. Die Verarbeitung des Gerätes ist für den rauen Einsatz im technischen Kundendienst sicher nicht optimal. Aber bei den Kosten von 299 € pro Gerät ist der Verlust eines Gerätes zu verkraften.

Fazit – Das Potential ist gross

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Das System ist noch nicht ganz ausgereift. Die Potentiale liegen dennoch auf der Hand. Einen langen Text einzusprechen ist gerade für Benutzer die mit der Tastatur ihre Schwierigkeiten haben deutlich einfacher. Leider sind fehlende Satzzeichen und die Erkennungsqualität von Fachbegriffen wie Druckventil, Schleifringe, Ölfilter, etc. ein Grund warum man jeden Text manuell kontrollieren muss. Bis man wirklich ganz ohne Tastatur auskommt, wird es sicher noch eine Weile dauern. Einen klaren Vorteil hat das Gerät in der Handhabung. Durch die „rutschfeste“ Oberfläche auf der Rückseite des Gerätes liegt der Nexus 7 Google super in der Hand. Zudem bietet es alle wichtigen Apps, die ein Servicetechniker im Einsatz benötigt. Das Preis- Leistungsverhältnis machen dieses Gerät zu einem idealen Einstiegsmodell.

Im nächsten Blogartikel testen wir das neue iPad mini von Apple.

Der Nexus 7 von Google – Basisausstattung für den mobilen Servicetechniker

Auch 2013 wird laut einer Gartner Studie der Markt für Smartphones und Tablets weiter wachsen. Aktuelle Prognosen gehen von einem Zuwachs auf bis zu 1,2 Milliarden mobiler Endgeräte im Jahr 2013 aus. Zum Vergleich 2012 wurden 821 Millionen Telefone und Tabletlösungen eingesetzt.

Besonders der Einsatz mobiler Geräte im Unternehmensumfeld soll deutlich zulegen. Bis 2016 sollen etwa zwei Drittel der Belegschaften mobil arbeiten, so die Studie. Als wesentlicher Beschleuniger dienen dabei die Tablet-Rechner. Die neuen Geräte sowie der Start von Windows 8 sind für uns Grund genug die aktuellen Geräte genauer unter die Lupe zu nehmen. In den folgenden Wochen werden wir die mobilen Geräte Google Nexus 7 und das iPad mini genauer unter die Lupe nehmen. Bei unseren Tests geht es uns vorwiegend um die Tauglichkeit der Geräte bei Serviceeinsätzen.

Die inneren Werte des Nexus 7

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Wir starten heute mit dem Nexus 7 aus dem Hause Google. Das Nexus Gerät auf Android-Basis erreichte uns diese Woche Montag. Das Gerät ist nach dem Auspacken schnell eingerichtet und einsatzbereit. Die Verarbeitung fühlt sich für ein Gerät dieser Preisklasse ordentlich an.

Das Gewicht von 340 Gramm und die Auflösung von 800 x 1280 Bildpunkten machen das Tablet zu einem angenehmen Begleiter. Der schnelle 4-Kern Prozessor von Nvidia mit 1,3 Ghz macht einen guten Eindruck. Alle Anwendungen laufen verzögerungsfrei und flüssig ab. Es sind genug Reserven vorhanden.

Die vorinstallierten Anwendungen werden im Unternehmensumfeld sicher kritisch betrachtet. Die auf dem Startbildschirm voreingestellte Bibliothek von eBooks und der Gratisfilm Ice Age mussten in unserem Test bereits nach wenigen Minuten für wichtigere Apps Platz machen.

Apps des Nexus 7 für den Unternehmensalltag

Der Google Play Store hält einige interessante Anwendungen bereit, die sicher auch die Arbeit des Servicetechnikers erleichtern und nicht fehlen sollten:

–   Skype für den Remotesupport und die Videotelefonie

–   Dropbox für einen schnellen Dateitransfer

–   Dokuments To Go um Word und Excel Dokumente ansehen und bearbeiten zu können

–   Apps für Vielreisende wie Deutsch Bahn Navigator oder Skyscanner für die Flugsuche. Erfreulich: Die Google MapsKarten und die eingebaute Navigation mit Darstellung der aktuellen Verkehrssituation sind für Vielfahrer optimal.

Diese Apps sind alle schnell installiert und sofort einsatzbereit.

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Einsatz des Nexus 7 im Alltag eines Servicetechnikers

Doch die entscheidende Frage ist ja letztlich, wie sich das Gerät im Alltag eines Servicetechnikers schlägt. Hierzu haben wir das Gerät auf einen Serviceeinsatz mitgeschickt.

Das sieben Zoll große Display liegt auf jeden Fall sehr angenehm in der Hand und kann es somit auch sicher umschließen. Die Rückwand ist aus einem grifffesten Material. Sieht vielleicht nicht ganz so edel aus, dafür ist es bei der täglichen Arbeit sehr angenehm zu halten.

Nachteilig hingegen ist die Tastatur, denn die ist natürlich auch entsprechend kleiner als bei größeren Tablets. Einen langen Besuchsbericht will man damit sicherlich nicht schreiben, für schnelle Notizen aber sicher völlig ausreichend. Zudem bietet das Gerät die Funktion der Sprachsteuerung, der die Eingabe von Hand sowieso unnötig macht. Wie sich das Gerät bei der Sprachsteuerung schlägt untersuchen wir im zweiten Teil unserer Testserien des Nexus 7.

Immer wieder muss der Servicetechniker bei seinen Einsätzen auch Bilder machen um die Einsätze entsprechend zu dokumentieren oder sogar per Video eine Live-Diagnose fachübergreifen durchzuführen. Hier schwächelt der Nexus 7, denn er besitzt lediglich eine Frontkamera. Eine Rückkamera um Bilder und Videos im Zuge der Servicearbeit optimal zu dokumentieren fehlt gänzlich.

Ein wichtiger Aspekt von zentral gesteuerten Roll-Outs ist die Geräteverwaltung. Hier hält die Android eine angenehme Überraschung bereit. Mit Hilfe der Anwendung Google Apps Device Policy bekommen Administratoren die Möglichkeit die Einstellungen und Funktionen des Gerätes aus der Ferne zu steuern.

Im zweiten Teil unseres Tests mit dem Nexus 7 testen wir die Sprachsteuerung und geben ein Gesamtfazit bzgl. der Einsatztauglichkeit im technischen Service ab. Nicht verpassen…

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