• L-mobile Infothekbeitrag SCADA vs. IoT

Ist SCADA heute noch eine adäquate Alternative zur IoT-Plattform?

Industrie 4.0 und das Internet of Things haben in vielen Industrie- und Handelsunternehmen Einzug gehalten. Mit dem steigenden Bedürfnis nach Datenintegration und Vernetzbarkeit, haben sich sogenannte IoT-Plattformen bzw. IIoT-Plattformen etabliert.

IoT-Plattformen sorgen dafür, dass verschiedenartige Geräte, Maschinen und Applikationen miteinander vernetzt und ihre Informationen in einem Gesamtkontext auswertbar werden. Im besten Fall lässt sich über eine IIoT-Plattform jeder Gerätetyp über eine Vielzahl von Schnittstellen anbinden und Daten in unterschiedlichsten Strukturen sowie Mengengerüsten erfassen und auswerten. Eine Vielzahl an Applikationen sind in der Lage auf diese Informationen zuzugreifen.

Durch diesen gewaltigen Fortschritt der Technik, fragen sich viele produzierende Unternehmen, inwieweit der herkömmliche SCADA-Ansatz noch mithalten kann.

SCADA: Welchen Nutzen hat die Anwendung und welche Vorteile bietet sie?

Im Gegensatz zur IoT-Plattform ist SCADA keine bestimmte Technologie, sondern ein Anwendungstypus. SCADA-Lösungen werden meist als proprietäre, Hardware-gebundene On-Premise-Lösungen eingesetzt, welche auf ein spezielles Kundenbedürfnis ausgerichtet sind. Eine SCADA-Lösung erfasst Betriebs- und Maschinendaten für Überwachungs- oder Steuerungsprozesse, mit der betriebliche Prozesse optimiert werden können.

Der SCADA-Ansatz gibt bei einer optimal eingerichteten Automatisierungs-Infrastruktur eine exakte Auskunft zu allen betriebsrelevanten Fragen hinsichtlich der Anlagenverfügbarkeit sowie des Lebenszyklus, der Performance der Maschinen und der Instandhaltungskosten. Ferner können auch Rückschlüsse gezogen werden, wie beispielsweise mehr Produkte in höherer Qualität bei gleichzeitig niedrigeren Kosten hergestellt werden können.

Bevor eine SCADA-Lösung eingeführt wird, sollten jedoch erst die Zukunftspläne des Unternehmens näher beleuchtet werden:

Vorteile

SCADA ist die ideale Wahl für alle produzierenden Unternehmen, die sich bei der Datenerfassung auf eine Lösung konzentrieren möchten, die sehr spezifisch an die eigenen Unternehmensprozesse angepasst ist und für die eine tendenziell höhere Abhängigkeit vom Hersteller der SCADA-Lösung akzeptabel ist. Da eine SCADA-Lösung in der Regel nicht als Cloud-Lösung implementiert ist, liegt die Sicherstellung der dazu nötigen Infrastruktur und der damit verbundene Personalaufwand in der Hand des Unternehmens.

Nachteile

Wenn ein produzierendes Unternehmen jedoch plant, in Zukunft weitere Geschäftsprozesse zu digitalisieren und in einem komplexen Industrie 4.0-Umfeld zu organisieren, stößt der herkömmliche SCADA-Ansatz an seine Grenzen:  Es besteht die Gefahr der Aufrechterhaltung von Insellösungen und der Pflege von sogenannten Silos, auch wenn die einzelne, hochgradig an spezifische Anwendungsbedürfnisse angepasste SCADA-Lösung schlanker und kostengünstiger erscheint. SCADA-Lösungen sind in ihrer Ausbau- und Integrationsfähigkeit oft limitiert. Das bedeutet, dass bei steigenden Anforderungen auf Unternehmensseite mit einem erhöhten Investitionsbedarf zu rechnen ist.  Zusätzlich können durch die Anpassung der Infrastruktur (Speicherressourcen, Netzwerkmanagement-Komponenten o.ä.) und der wachsenden Bedürfnisse Engpässe oder gar Ausfallsituationen entstehen. Unter Umständen kann durch neu hinzukommende, in die bestehende Infrastruktur schlecht eingepasste Applikationen hohe Redundanzen entstehen, wenn Basisfunktionen in verschiedenen Anwendungen mehrfach implementiert oder überlappende Datenbestände aufgebaut werden. Andererseits kann eine On-Premise-basierte SCADA-Lösung Hardware-Ressourcen oder Netzkapazitäten in Anspruch nehmen, die anwendungsseitig gar nicht genutzt werden.

IIoT-Plattform: Was bietet sie und für wen ist sie geeignet?

IIoT-Plattformen sind im Gegensatz zum SCADA-Ansatz in der Regel cloudbasiert und gut skalierbar. Durch ihre Erweiterbarkeit und den hohen Standardisierungsgrad, bieten IoT-Technologien einen großen Handlungsspielraum bei der Integration von vielen verschiedenen Lösungen.

Vorteile

Neben der Möglichkeit mehrere Produkte in einer Plattform einzubinden und deren Daten zu nutzen und auszuwerten, fallen durch das Pay-per-Use-Prinzip nur für die Dienste Kosten an, die auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Die Auslagerung von Daten und Prozessen in die Cloud verringert den Betreuungsaufwand für den Betrieb einer hauseigenen IT-Infrastruktur. Dies schafft Freiräume für das eigene IT-Personal für betriebssichernde und konzeptionelle Aufgaben.

Eine IoT-Plattform ist somit für alle Unternehmen die richtige Wahl, die auf veränderte Anforderungen schnell und flexibel reagieren wollen bzw. müssen. Schon heute können bereits bestehende oder künftig auftretende Anforderungen, die an den Begriffen Machine Learning, Preemptive Maintenance oder Big Data festgemacht werden, mit dem Einsatz einer IIoT-Plattform wesentlich leichter bewältigt werden. So ist beispielsweise eine Anpassung des möglichen Datendurchsatzes lediglich eine Frage der gebuchten Ressourcen für Datenspeicherung und Netzwerk-Traffic. Die professionell betriebenen Rechenzentren eines IoT-Plattformanbieters garantieren dabei eine stets hohe Flexibilität und Ausfallsicherheit.

Nachteile

Jedoch sollte sich jedes Unternehmen vor der Einführung einer IIoT-Plattform bewusst sein, dass die betrieblichen Daten in die Cloud gespeichert werden. Ab diesem Moment besteht eine gewisse Abhängigkeit von einem Plattformanbieter. Die Auswahl des Plattform-Betreibers ist eine strategische Entscheidung, die größte Sorgfalt erfordert. Denn je umfassender die Integration der eigenen Anwendungen in der Cloud stattfindet, umso größer wird auch die Bindung an den Plattform-Betreiber.

Unabhängig davon, für welchen Ansatz Sie sich entscheiden, die L-mobile bietet Ihnen sowohl eine SCADA-Anwendung, als auch eine IoT–Lösung inklusive der Integration folgender Technologien bzw. Features:


SCADA vs. IIoT-Plattform: Der Vergleich im Überblick

  • SCADA
  • On-Premise-Lösung
  • Hardware- bzw. System-gebunden
  • Proprietäre Lösung / Insellösung
  • Geringer Handlungsspielraum, bei der Erweiterung des Lösungsangebots
  • Verwaltung der Infrastruktur findet Inhouse statt
  • Kleines Budget erforderlich
  • IIOT
  • Cloudbasiert
  • Skalierbar
  • Erweiterbar mit hohem Standardisierungsgrad
  • Großer Handlungsspielraum, bei neu eingesetzten Lösungen
  • Infrastruktur in einem professionellen Rechenzentrum-Betrieb
  • Pay-per-Use

Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema IoT in Lager und Produktion. Mit der kostenlosen Praxis-Info bleiben Sie stets aktuell informiert und erhalten jeden Monat alle relevanten Informationen sowie Tipps und Tricks im Bereich der Digitalisierung.

  • L-mobile Digitalisierte Produktion Funktionen Datenerfassung Personalzeiterfassung PZE Terminal

EuGH-Urteil: Verpflichtende Arbeitszeiterfassung – das Ende der Vertrauensarbeitszeit?

Egal, ob Vertrauensarbeitszeit, Gleitzeit oder Home-Office – nach dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) ist das Thema Arbeitszeiterfassung für viele Unternehmer sehr brisant.

Der EuGH kam zum Urteil, dass Arbeitgeber künftig verpflichtet sind, jegliche Arbeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen. Doch wie hoch wird der bürokratische und finanzielle Aufwand hierfür und was hat das Urteil des EuGH für Auswirkungen auf die von vielen Arbeitnehmern selbst geforderte Flexibilität?

Bisherige gesetzliche Regelungen in Deutschland schreiben zwar bereits vor, dass Überstunden, Mehrarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit erfasst werden müssen. Experten kündigen jedoch an, dass auch in Deutschland das Arbeitszeitgesetz angepasst werden muss. Dabei betonte der Europäische Gerichtshof (EuGH), die konkrete Ausarbeitung von Maßnahmen zur Gewährleistung einer flächendeckenden Arbeitszeiterfassung liege bei den Mitgliedsstaaten. Gerade das sorgt bei vielen Unternehmern für Verunsicherung. Der Grundgedanke dieser Änderung des Arbeitszeitgesetzes besteht darin, dass Unternehmen, Behörden und Gerichte ein objektives Mittel erhalten sollen, um das Überschreiten der zulässigen Arbeitszeit sowie das Unterschreiten der Ruhezeiten zu kontrollieren. Dadurch sollen Unternehmer einen besseren Überblick über die tatsächliche Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter erhalten und Verstöße vorbeugen oder sie frühzeitig erkennen können.

Wird flexible Arbeitszeitgestaltung bald verboten?

In Zeiten der Digitalisierung der Arbeitswelt, kommen Themen wie Home-Office und flexiblen Arbeitszeitmodellen immer größere Aufmerksam zu. So haben viele Unternehmen Vertrauensarbeitszeit- oder Gleitzeitmodelle. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren von flexiblen Arbeitszeiten. Eltern können sich mehr Zeit für ihre Kinder nehmen, Mitarbeiter können ihre Freizeit flexibler gestalten und Unternehmen haben motivierte Mitarbeiter, die zu den Zeiten arbeiten, zu denen sie am produktivsten sind. In der Politik herrscht währenddessen sogar eine rege Debatte über das Recht auf Home-Office. Hat diese Flexibilität nun ein Ende?


Das Urteil des EuGH ist jedenfalls eindeutig – die Arbeitszeit jedes Mitarbeiters muss vollständig erfasst werden. Dies schließt auch die Arbeit im Home-Office sowie Außendiensttätigkeiten mit ein. Viele Unternehmen werden sich hierdurch umstellen müssen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Home-Office oder generell Vertrauensarbeitszeit verboten werden – der Arbeitgeber muss lediglich nachweisen können, wann und wie lange seine Mitarbeiter gearbeitet haben.

Dabei kann jeder Arbeitgeber selbst entscheiden, wie er die Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter dokumentiert. So wäre eine Erfassung über digitale Stechuhren oder Apps ebenso möglich wie die altmodische Dokumentation in Papierform. Manch einer denkt auch darüber nach, die Arbeitszeiterfassung direkt an die Mitarbeiter zu deligieren. Objektivität ist hierbei jedoch nicht zwingend gewährleistet. Kein Wunder, dass viele Unternehmer durch die Pflicht zur vollständigen Arbeitszeiterfassung einen hohen Bürokratieaufwand und große Investitionen befürchten. Aber ist diese Angst wirklich berechtigt?

L-mobile Digitalisierte Produktion Funktionen Datenerfassung Personalzeiterfassung PZE Terminal

Das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung – ein teures Bürokratiemonster?

Die Gefahr vor hohen Investitionen und einer steigenden Bürokratie durch die kommenden Änderungen des Arbeitszeitgesetzes ist in Wahrheit nicht zwingend vorhanden. Es gibt bereits Zeiterfassungslösungen, die sich jeder Unternehmer leisten kann und die obendrein noch den künftigen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. So ist L-mobile spezialisiert auf Lösungen zur kostengünstigen Personalzeiterfassung (PZE), die nicht nur rechtssicher, sondern auch vollautomatisiert sind. Bei der Einführung einer umfassenden Personalzeiterfassung (PZE) ist jedoch vor allem wichtig, dass sie auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann. Die L-mobile Personalzeiterfassung ist deshalb modular aufgebaut und wächst gemeinsam mit Ihren Anforderungen. So können Sie Module individuell ergänzen, wodurch Sie unkompliziert Sonderpausen oder Schichtplanungen erfassen können.

L-mobile Digitalisierte Produktion Funktionen Datenerfassung Personalzeiterfassung PZE Anwendungsmöglichkeiten

Ein weiterer Vorteil besteht in der Anbindung an externe Programme. Mit der Personalzeiterfassung von L-mobile haben Sie jederzeit die Möglichkeit der Anbindung an Ihre Lohn- & Gehaltssoftware sowie die Schnittstelle für die Steuerprüfung des Finanzamtes (GDpdU). Damit Sie die kommende Gesetzesänderung ohne Bürokratie umsetzen können, bietet unsere Arbeitszeiterfassung zahlreiche Funktionen wie eine automatische Rückverrechnung und eine integrierte Fehlzeitenverwaltung. So haben Sie zu jedem Mitarbeiter einen eigenen Personenkalender als Übersicht der Arbeitszeiten, Fehlzeiten und Überstunden. Selbst komplexe Tarifbedingungen und Betriebsvereinbarungen werden in unserer Zeiterfassung berücksichtigt. Die L-mobile Arbeitszeiterfassung ist dabei browserbasiert und dadurch geräteunabhängig. Damit Sie gerüstet sind für die kommenden Gesetzesänderungen, erfolgt die Arbeitszeiterfassung somit zu jeder Zeit an jedem Ort – auch bequem aus dem Home-Office. Erfahren Sie jetzt mehr über die L-mobile Personalzeiterfassung.

rechtssicher

modular und integrativ

kostengünstig

Sie haben Interesse an unserer Arbeitszeiterfassung und möchten mehr über die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen erfahren? Dann vereinbaren Sie schnell und flexibel einen Termin mit unseren Experten.


  • L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik Infothekbeitrag WLAN

Häufig unterschätzt: Warum Sie in ein stabiles WLAN investieren sollten

Sie stehen aktuell vor der Umsetzung eines Digitalisierungsprojektes, um Ihre Geschäftsprozesse in der Lagerlogistik noch effektiver zu gestalten und weiter konkurrenzfähig zu bleiben?

In diesem Zuge wird gerne den Grundlagen der Infrastruktur nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Unser Rat an alle unsere Kunden, die vor der Umsetzung eines Digitalisierungsprojektes stehen: Nehmen Sie sich Zeit Ihre Netzwerkstruktur auf Herz und Nieren zu prüfen und investieren Sie in ein flächendeckendes und ausfallresistentes WLAN.

Gerne geben wir Ihnen Hilfestellung, wie Sie ein störungsfreies WLAN im Lager sicherstellen können.

Verbesserte WLAN-Performance und Reduzierung von Hardwarekomponenten

L-mobile Hardware Netzwerklösungen WLAN Accesspoints

Eine WLAN-Funkausleuchtung ist schnell durchgeführt und gibt Ihnen Aufschluss über die Performance Ihrer WLAN-Verbindung im Lager.

Neben der Analyse des Funksignals, kann anhand der grafischen Darstellung Ihres WLAN-Netzwerkes die geeignetste Position der einzelnen Access Points ermittelt werden:

Oftmals entscheiden nur minimale Veränderungen in der Anordnung der Hardwarekomponenten über die Qualität der WLAN-Reichweite und der Anzahl der benötigten Access Points.

Mit unseren „7 Tipps für ein zuverlässiges WLAN im Lager“ erfahren Sie, auf was Sie bei einem stabilen WLAN achten müssen.


WLAN-Planung


Sie sind aktuell dabei Ihr WLAN zu planen, sind sich aber noch nicht sicher, wie die Netzwerkstruktur aussehen soll? Die folgende Checkliste zur WLAN-Planung stellt Ihnen die erfolgsentscheidenden Fragen, die zu einem störungsfreien WLAN-Netz führen. Füllen Sie schnell und einfach die Fragen aus und wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden, um Ihnen für Ihre WLAN-Infrastruktur mögliche Umsetzungswege zu demonstrieren.


WLAN-Beratung


Sie wünschen eine WLAN-Funkvermessung oder eine Prüfung Ihrer bestehenden WLAN-Infrastruktur? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin. Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei allen Ihren Anforderungen zum Thema WLAN.


WLAN Referenz


Auf 22.000m² Lagerfläche kann die Stürmer Maschinen GmbH durch den Einsatz von L-mobile WLAN mobil arbeiten. Mit der WLAN-Funkausleuchtung konnte so eine vollflächige, roaming-fähige WLAN-Infrastruktur mit geringstmöglichem Hardwareeinsatz realisiert werden.


Verpassen Sie auch nicht unseren Artikel innerhalb der Beitragsserie Nachahmenswert So gelingt der perfekte Wareneingang. Um stets aktuell informiert zu bleiben, melden Sie sich für unsere kostenlose Praxis-Info an. Sie erhalten jeden Monat die relevanten Informationen sowie Tipps und Tricks im Bereich der Digitalisierung.

  • Die digitale Basis für Lager und Produktion

    Machen Sie Ihr Lager oder Ihre Produktion fit für die Zukunft und binden Sie ihr Sage an alle Arbeitsabläufe an.

    L-mobile Digitalisierung im Lager und in der Produktion Sage

Digitalisierte Lagerlogistik und Produktion mit Ihrem ERP-System Sage

Als Sage Developer Partner begleitet Sie die L-mobile und passt sich Ihren Prozessen an

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L-mobile Digitalisierung
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Digitalisierung

Wie viele andere Unternehmensbereiche erleben auch das Lager oder die Produktion eine durch Technologien getriebene Transformation. Haupttreiber ist das Internet, das eine zunehmende Vernetzung von Objekten ermöglicht. Man spricht hier vom „Internet der Dinge“, das den Datenaustausch zwischen den vernetzten Dingen (engl. Smart Products) ermöglicht. Im industriellen Umfeld wird zunehmend der Begriff „Industrielles Internet der Dinge“ (engl.: Industrial Internet of Things / IIoT) verwendet. Als Kernelement der Industrie 4.0 entwickeln sich produzierende Unternehmen immer weiter in Richtung einer „Smart Factory“, eine intelligente Fabrik. In dieser werden Menschen, Maschinen oder Ressourcen mit Sensoren, Chips oder Lokalisierungsverfahren (z. B GPS) ausgestattet, sodass diese über den Austausch von Daten miteinander kommunizieren und sich selbst organisieren können. Das alles ist Teil des digitalen Wandels, worauf sich die L-mobile spezialisiert hat.

Als Sage Developer Partner stellt L-mobile die Verbindung zwischen Ressourcen im Lager und der Produktion zu Ihrem ERP-System Sage her. Als mittelständisches Softwareunternehmen bieten wir speziell im Bereich Industrie 4.0 eine Palette an modular miteinander vernetzbaren Technologien, die ihren Einsatz entlang der Lager- und Produktionsprozesse finden. Darüber hinaus lassen wir uns auf Ihre Prozesse ein und bieten dementsprechend passende Lösungen auch für kleine und mittelgroße Unternehmen an. Das ist möglich durch den L-mobile Baukasten, der modular aufgebaut ist und aus verschiedenen Technologien besteht.

Im Zusammenhang mit der ERP-Schnittstelle werden die verschiedensten Lösungen miteinander vernetzt, wodurch Medienbrüche in Ihren Prozessen vermieden werden. Eine manuelle Übertragung von Informationen von einer Software zur anderen entfällt.

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L-mobile sage
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Schnittstelle zum ERP-System Sage

Die Lagerlogistik steht vor einem Umbruch. Was bedeutet das und wie sieht ein digitales und vernetztes Lager aus?

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L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik sage
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Digitalisiertes Lager mit

L-mobile warehouse

Eine effiziente und gut organisierte Lagerverwaltung ist der Grundstein für alle darauffolgende Prozesse. Nur durch die richtige Bestandsmeldung und Warenidentifikation im Wareneingang, die korrekte Einlagerung am vorgesehenen Lagerplatz oder die Aufzeichnung von Umlagerungen oder Auslagerungen können  Zeiten eingehalten und Schwund vermieden werden. Eine mobile Datenerfassung sowie Echtzeitverbuchungen sind  somit notwendig, wenn Produktivität und Effizienz im Lager gewährleistet werden soll.

Das alles ist möglich durch die Verknüpfung Ihres ERP-Systems Sage mit den Prozessen im Lager. Dazu bietet L-mobile warehouse ready for sage die richtige Lösung, um Lagerprozesse über ein mobiles Handgerät und ERP-System integriert anzubinden. Von der analogen Eingabe von Daten oder Beschriftung bzw. Drucken von Etiketten geht es mit L-mobile warehouse zur digitalen Organisation des Lagers. Über die Vernetzung mit Ihrem ERP-System Sage haben Sie immer den aktuellen Status Ihres Lagers, Lagerbestände verringern sich und Sie schaffen die Basis für weitere intelligente Technologien.

Die Kommissionierung profitiert von einer effizienten Lagerverwaltung. Wie kann ein medienbruchfreier Ablauf vom Lager in die Produktion mit Hilfe der Digitalisierung ermöglicht werden?

Nicht nur die Lagermitarbeiter profitieren von der Transparenz im Lager, sondern auch darauffolgende Prozesse wie die Kommissionierung können einen Nutzen daraus ziehen. Mit einem mobilen Handgerät kann eine digitale Kommissionierliste erstellt und die veränderten Mengen direkt an Ihr Sage-System gemeldet werden. Die Kunst liegt darin einen Medienbruch vom Lager in die Produktion zu vermeiden. Die Lösung ist die Anbindung des Lagerverwaltungssystems an das Produktionssystem.

In der Produktion werden verschiedenste Informationen an unterschiedlichster Stelle benötigt. Mit dem Auftragseingang sind Informationen zu Materialien und Maschinen relevant. Indem Ihr Produktionsmitarbeiter den Status des Lagers als auch der Maschinen einsehen kann, steht dem Auftragsprozess nichts mehr im Wege.

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L-mobile Digitalisierte Produktion RFID sage
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Digitalisierte Produktion mit

L-mobile production

L-mobile production bietet mit der Betriebsdatenerfassung (BDE) nicht nur einen Überblick über alle Aufträge und Buchungen, sondern gleichzeitig auch die Zustandsabfrage (Stör- oder Rüstzustand) einer Maschine. Für Ihre Mitarbeiter wird der gesamte Auftragsprozess transparenter. Zusätzlich ermöglicht die BDE einen effizienten Konfektionierungsprozess, indem Pack- und Liegezeiten ermittelt werden können.

Die Anbindung von L-mobile warehouse an die Betriebsdatenerfassung (BDE) ermöglicht die medienbruchfreie digitale Verfolgung sämtlicher prozessübergreifender Tätigkeiten. Mit nur einer Anwendung können Sie sowohl Ihre Lagerbewegungen, als auch Ihre Produktionsabläufe mobil steuern und verwalten.

Die Digitalisierung des Lagers und der Produktion liefert die Basis für den Einsatz von intelligenten Lösungen wie RFID

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L-mobile Digitalisiertes Lager Digitalisierte Produktion RFID
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RFID (Radio Frequency Identification)

RF = Übertragungsmedium: Radiowellen

ID = Identifikation durch Nummern (so genannte Codes)

Das Ausstatten von Objekten mit Sensoren, Chips oder Lokalisierungsverfahren (GPS) ermöglicht ein Vernetzen von Gegenstände (Dingen) untereinander über das Internet. Dadurch wird auch der Austausch von Daten gewährleistet. Diese „Dinge“ werden internetfähig und Netzwerkbestandteil des Industriellen Internet of Things (IIoT). Im Netzwerk des IIoT können Objekte identifiziert werden, sodass eine Interaktion durch den Datenaustausch möglich ist.

RFID (Radio Frequency Identification) macht die Vernetzung von Objekten möglich. Objekte sind in Bezug auf das Lager oder die Produktion Werkzeuge, Behälter, Materialien, Bauteile und viele weitere Bestandteile des Lager- und Produktionsprozesses. Das RFID-System besteht aus einem RFID-Tag (auch Transponder genannt), der eine einzigartige ID besitzt und einem RFID-Reader als Erfassung- bzw. Lesegerät.

Funktionsweise: Indem der Gegenstand, der mit einem RFID-Tag versehen ist, in den Empfangsbereich (z.B. 5 cm Entfernung) des RFID-Readers kommt, kann dieser mittels gesendeten Radiowellen den „Tag“ identifizieren.

Einsatzmöglichkeiten: Die Einsatzmöglichkeiten können sehr vielfältig sein: von der automatischen Verfolgung von Waren über die Überwachung und Instandhaltung von Objekten bis zur Zugangs- und Zutrittsberechtigung. Jede dieser Anwendungen hat unterschiedliche Anforderungen an die Ausgestaltung der RFID-Antenne und Transponder hinsichtlich Frequenz, Größe oder Belastbarkeit.

Digitalisierte Lagerlogistik und Produktion mit dem ERP-System Sage

Digitalisierte Lagerlogistik und Produktion mit dem ERP-System Sage

In diesem Dokument wird das Thema der Digitalisierung...

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Digitalisierung ist unabhänging von der Unternehmensgröße

Mit unserer modularen Softwarelösung nach dem Baukasten-Prinzip, unterstützen wir sowohl kleine als auch mittelgroße Unternehmen auf dem Weg zu einer digitalen Basis. Die Softwarelösungen L-mobile warehouse und L-mobile production können individuell an Ihre Prozesse angepasst und dementsprechend mit Ihrem ERP-System Sage verknüpft werden. Dadurch schaffen Sie eine digitale Basis im Lager und/oder in der Produktion und legen den Grundstein für zukünftige Investitionen in intelligente Technologien wie RFID.



Referenzen

  • L-mobile Digitalisierte Produktion Materialfluss E-Kanban C-Teile

Halbierte Pufferbestände auf Lager: So einfach geht’s!

Nicht nur für die Produktionslinie, sondern auch für Handelsunternehmen ist Kanban ein nicht zu unterschätzender Prozess. Bei effektiver Umsetzung, können Sie dadurch 50% weniger Puffer in den Materialbeständen verzeichnen sowie die Überwachungszeiten der Mindestbestände halbieren.

Folgende Probleme treten innerhalb des traditionellen Kanban-Prozesses mit regelmäßiger, visueller Kontrolle häufig auf und gestalten den Arbeitsalltag dadurch intransparent und unsicher:

Probleme des traditionellen Kanban-Prozess

Kanbankarten gehen verloren

Bedarfsmeldungen werden zeitversetzt gemeldet

Kanbankarten sind nicht mehr visuell lesbar

Fehlbuchungen

Erheblicher Zeitaufwand

Zu hohe Sicherheitsbestände

Bereits mit einer geringen Umstellung Ihrer Kanbanprozesse können Sie durch IT-Unterstützung Ihre Materialnachbestückung ohne visuelle Kontrolle steuern und Fehler bei der Verbuchung vermeiden.

Unsere Infografik zeigt Ihnen in vereinfachter Form, wie das via E-Kanban innerhalb des Beschaffungsprozesses gelingt:

Digitalisierte Lagerlogistik Infothekbeitrag Kanbanprozess

Variantenvielfalt in der Ausgestaltung von Kanbanprozessen


Die Art und Weise, wie Sie die Materialbereitstellung automatisieren und dadurch nicht nur unnötige Lagerbestände drastisch reduzieren, sondern auch Ihre Durchlaufzeiten deutlich verkürzen können, richtet sich nach Ihren individuellen Vorgaben.

E-Kanban


Mit E-Kanban können nachgelagerte Prozesse durch IT-Unterstützung automatisch ohne visuelle Kontrollen gemeldet werden. Durch die Meldung eines Verbrauchs kann so die Kanbankarte im ERP-System verbucht werden.


Kanban RFID


Beim Einsatz von Kanban RFID werden die Kanbankarten mit RFID-Transpondern bestückt. Anschließend wird an den Verbrauchsstellen ein RFID-Lesegeräte installiert, mit dem man den Verbrauch bzw. den Bedarf automatisch melden kann.


Vollautomatisierung


Die optische Automatisierungslösung verzichtet auf den manuellen Scanvorgang. Die Materialentnahme wird vollautomatisch erfasst und per Funkanbindung an das ERP-System gemeldet und entsprechend gebucht.


Die Vorteile auf einen Blick


Automatisches Nachschubmanagement

Online-Meldung der Materialbestände in Echtzeit

Optimierte, durchlaufende Prozesse

Keine Fehler in der Nachbestückung

Sicherstellung der notwendigen Materialien zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Minimierung des administrativen Aufwandes durch automatisierte Meldungen

Reduzierung der Lagerbestände

Wegfall von Sicherheitsbeständen, selbst bei steigender Variantenvielfalt

Automatisierte Buchungstätigkeiten

Verbesserter Cash Flow

Verpassen Sie auch nicht unseren nächsten Beitrag zum Thema WLAN. Um stets aktuell informiert zu bleiben, melden Sie sich für unsere kostenlose Praxis-Info an. Sie erhalten jeden Monat die relevanten Informationen sowie Tipps und Tricks im Bereich der Digitalisierung.

  • L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag IoT in Lager und Produktion

IoT in Lager und Produktion

L-mobile präsentiert auf dem expert day für Handel und Industrie das neue Reporting-Tool!

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Industrie 4.0 ermöglichen eine nie dagewesene transparente Arbeitsumgebung. Doch wie wird man dieser Datenflut Herr?

Mit der Fülle an zu verwaltenden Daten steigt jedoch auch die Leistungserwartung. Unter anderem stehen folgende Möglichkeiten der Datennutzung zur Verfügung:

  • Erfassung

  • Verarbeitung

  • Speicherung

  • Verknüpfung

IoT-Plattformen verbinden viele Anwendungen und Daten und erlauben Unternehmen somit sich auf Ihre Geschäftsprozesse zu konzentrieren und zu schnelleren Ergebnissen zu kommen. Mit einer Cloud-basierten IoT-Lösung werden Anwendungen und die dazugehörigen Ressourcen bedarfsgerecht genutzt.

Zwar ist die Einführung einer Cloud-basierten IoT-Plattform mit einem Einführungsaufwand verbunden, doch schon alleine durch die signifikante Senkung des Betreuungsaufwandes, rechnet sich dieser innerhalb kürzester Zeit.

Auch kleine Unternehmen sowie der Mittelstand setzen heute auf Cloud-Lösungen, wie die Markttrendstudie von KPMG und bitkom research zeigt. Dies ist nicht verwunderlich, bedenkt man nur die vielen neuen Möglichkeiten, die durch IoT-Lösungen eröffnet werden: Mit IoT-Plattformen lassen sich beispielsweise Telemetrie-Daten in Echtzeit visualisieren uvm.

L-mobile reporting – IoT-gestützte Echtzeitauswertungen in Lager und Produktion

Reporting in der Lagerlogistik

In der digitalisierten Lagerlogistik können beispielsweise durch den Einsatz von RFID-Tags Materialbewegungen jederzeit rückverfolgt werden. Die Überwachung sowie die Analyse einzelner Prozessschritte findet dabei medienbruchfrei und in Echtzeit im L-mobile reporting Cockpit statt.

Reporting in der Produktion

Auch die Produktion profitiert vom Internet of Things: Unter anderem kann die permanente Überwachung aller Fertigungsprozesse sowohl die Fehler- als auch die Ausschussquote verringern. Maschinenabläufe werden optimiert und beschleunigt sowie Abweichungen und Störungen frühzeitig erkannt und direkt behoben. Darüber hinaus lassen sich mittels der Früherkennung von Anomalien und der vorbeugenden Wartung (Predicitive Maintenance) Störungen mildern und Kosten vermeiden.

Wenn Sie sich für den Praxiseinsatz unseres L-mobile reporting interessieren, dann kommen Sie zu unserem L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie am 06. Juni 2019.

Wir laden ein zum L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie

Förderung von Kundennähe und Erfahrungsaustausch anstelle eines Messestandes

Jedes Jahr aufs Neue, findet Anfang des Jahres in Stuttgart die LogiMAT statt. Auch wir, die L-mobile, waren jahrelang mit teilweise sogar zwei Messeständen auf der internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement vertreten. Jedoch haben wir uns bewusst das zweite Mal in Folge dazu entschlossen, nicht an der LogiMAT 2019 teilzunehmen. Stattdessen haben wir eine eigene Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

Die LogiMAT zählt zu einer der wichtigsten Messen für die Lagerlogistik und Produktionsprozesse und ist aufgrund des interessanten Rahmenprogramms und der vielfältigen Ausstellerauswahl zurecht hochfrequentiert und bei Unternehmen aus Handel und Industrie sehr beliebt. Doch als Aussteller auf der LogiMAT konnten wir uns genau aus diesem Grund nicht intensiv genug mit unseren Besuchern und deren Problemstellungen befassen.  Um mehr Zeit und Nähe für intensive Gespräche und den Erfahrungsaustausch zwischen unseren Kunden und Interessenten zu schaffen, haben wir uns dazu entschlossen, nicht an der LogiMAT 2019 teilzunehmen. Vielmehr laden wir alle interessierten Unternehmen zu unserer eigenen Veranstaltung ein:

L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie am 06. Juni 2019

Der L-mobile expert day bietet viele hilfreiche Impulse, wie Lager– und Produktionsprozesse durch mobile Softwarelösungen optimiert werden können. Unter anderem berichten unsere Referenten in prozessorientierten Sprint Slots über ihre Herausforderungen vor der Einführung einer mobilen Lösung und welche positiven Auswirkungen durch die Digitalisierung verschiedener Unternehmensbereiche erzielt wurden.

Highlight der Veranstaltung

Neben vielen spannenden Themen, bieten wir den Teilnehmern des L-mobile expert days, die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen unserer Innovations-Werkstatt zu werfen: Wir zeigen unseren Besuchern exklusiv und noch vor der offiziellen Bekanntgabe unser neues Software Tool L-mobile reporting.  Anhand der Echtzeitauswertungen aus Lager, Logistik und Produktion können so nachhaltige Entscheidungen hinsichtlich einzelner Lagerlogistik– und Produktionsprozesse getroffen werden.

Sie möchten am L-mobile expert day teilnehmen und erfahren, wie Sie durch die digitale Transformation bestehende Prozesse und Strukturen einfacher und schneller gestalten können? Dann melden Sie sich jetzt zum L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie am 06. Juni 2019 an.

Die Veranstaltung bietet Ihnen neben wertvollen Impulsen von unseren Branchenexperten aus dem Echtbetrieb, in Bezug auf Trends, Technologien und Potenziale genügend Raum für den Erfahrungsaustausch mit anderen interessierten Unternehmen und unseren Bestandskunden.

Sie sind bereits L-mobile Kunde und interessieren sich dafür, wie andere Unternehmen ihre Prozesse mit den mobilen Softwarelösungen von L-mobile optimiert haben? Dann besuchen Sie unseren L-mobile network day | Industrie und Handel am 05. Juni 2019.

  • L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag Traceability im Lager

Rückruf im Groß- und Einzelhandel – Traceability im Lager kann das verhindern!

Die Rückverfolgung von Artikeln bzw. die sogenannte Traceability dient der Nachverfolgung sämtlicher Lagerbewegungen der einzelnen Artikel, Serien und Chargen im Logistikprozess.

Viele Verantwortliche in der Logistik scheuen sich jedoch vor der durchgängigen Rückverfolgung der einzelnen Artikel, da vor allem die Abbildung von Chargen im ERP-System meist sehr umständlich und kompliziert ist. Die Tatsache, dass die Chargenrückverfolgbarkeit in den einzelnen Logistikprozessen – ausgelöst durch erhebliche Buchungsaufwände – höchst fehleranfällig ist, verführt Logistiker einmal mehr dazu, Chargen, wenn überhaupt, separat zu führen.

Was am Ende in handschriftlichen Papierdokumenten oder Excellisten mündet, birgt eine enorme Gefahr: Nicht nur können die so dokumentierten Informationen lückenhaft bzw. falsch gepflegt werden oder gar verloren gehen, auch kann die durchgängige Traceability und damit einhergehend die Artikel Rückverfolgung bzw. Chargenrückverfolgbarkeit nicht gewährleistet werden.

Im schlimmsten Fall bedeutet dies für einen eventuellen Rückruf, dass das komplette Produkt vom Markt genommen werden muss — auch wenn es sich nur um einen einzigen fehlerhaften Artikel innerhalb einer Charge handelt.

Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Regulierungen dank durchgehender Traceability

L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag Traceability im Lager

Die Rückverfolgung von Artikeln, Serien und Chargen wird zunehmend zur Pflicht: Selten werden Themen in den Medien so viral verbreitet, wie Rückrufaktionen des Verbraucherschutzes. Am häufigsten treffen die Negativschlagzeilen den Handel sowie die Nahrungs- und Genussmittelbranche. Aber auch die Industrie sowie die Medizin- und Pharma-Branche kämpfen mit Rückabwicklungen aufgrund von Mängeln und fehlerhaften Produkten.

Um beschädigte oder verunreinigte Produkte schnell und vollständig zurückzurufen und somit Schäden bei dem Kunden bzw. Verbraucher vorzubeugen und sich vor den Haftungsrisiken durch mangelhafte Produkte zu schützen, sollten Hersteller auf eine durchgängige Traceability ihrer Artikel und Chargen achten.

Die Forderung nach einer Rückverfolgung von Artikeln und Chargen macht vor keiner Branche halt

L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag Traceability im Lager
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Immer mehr gesetzliche Vorgaben fordern eine Rückverfolgung von Artikeln und Chargen. Darüber hinaus unterliegen spezifische Produkte einer strengen Kennzeichnungspflicht.

So sind Unternehmen aus der Nahrungsmittelbranche und aus dem medizinischen Umfeld u.a. dazu verpflichtet, den strengen Regulierungen zum Schutz des Verbrauchers zu 100% nachzukommen. Um tadellose Erzeugnisse an Händler und Verbraucher – vor allem bei temperaturabhängigen Produkten – weiterzugeben, bedarf es einem verlässlichen Qualitätsmanagement sowie einer präzisen Rückverfolgung von Artikeln und Chargen. Nur so können beispielsweise die Sicherheitsstandards nach den HACCP und IFS Zertifizierungen, wie auch gesetzliche Vorschriften und Auditierungsauflagen (z.B. ISO 13485:2016) eingehalten und Haftungsrisiken vermieden werden.

Aber auch die Ein- und Auslagerungsstrategien verlangen in Abhängigkeit der jeweiligen Branche nach angepassten Prozessen hinsichtlich der Bedarfsanforderung (z.B. MHD, FiFo, FeFo), um den besonderen Anforderungen an Qualität und Sicherheit gerecht zu werden.

Einfache und konsequente Traceability mit mobiler Datenerfassung

L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag Traceability im Lager

Damit fehlerhafte Produkte schnell und vollständig aus dem Verkehr gezogen werden können, muss exakt festgestellt werden, welche Charge betroffen ist.

An dieser Stelle ermöglicht eine mobile Datenerfassung in Kombination mit der Kennzeichnung von Artikeln und Chargen durch einen Barcode, dass sämtliche Bewegungen der einzelnen Chargen über den gesamten Logistikprozess durchgängig nachverfolgt werden und eine 100 %ige Traceability sichergestellt ist.

L-mobile warehouse unterstützt eine konsequente mobile Artikel- und Chargenrückverfolgung

Die mobile Datenerfassung L-mobile warehouse ermöglicht Ihnen eine einfache mobile Artikel- bzw. Chargenrückverfolgbarkeit. Wo Sie vor allem bei der Berücksichtigung von Chargen im ERP-System über den gesamten Logistikprozess an Ihre Grenzen stoßen, hilft Ihnen die digitalisierte Lagerlösung alle Ihre Logistikprozesse inklusive Serien und Chargen mobil abzubilden — und mit nur wenigen Klicks in Echtzeit in Ihrem ERP-System zu verbuchen.

L-mobile mobile Softwarelösungen L-mobile warehouse Infothekbeitrag mobile Einlagerung

Ferner realisiert die softwaregestützte mobile Datenerfassung L-mobile warehouse an dieser Stelle ein einfaches Barcodehandling, unter Berücksichtigung einer Vielzahl an branchenrelevanten Barcodetypen, wie GS1, HIBC, PZN, UDI, EAN uvm.

So lassen sich alle Informationen zu den gekennzeichneten Artikeln, Serien und Chargen einfach identifizieren und verarbeiten. Auch Produktinformationen sowie Hinweise zum Hersteller, Inhaltsstoffen und ggf. Lagerungs- und Verpackungsvorschriften können dem Barcode der entsprechenden Artikel, Serien und Chargen hinzugefügt und mithilfe der mobilen Datenerfassung im Lager ausgelesen werden.

Mit L-mobile warehouse profitieren Sie nicht nur von einer fehlerfreien durchgängigen Traceability Ihrer Artikel und Chargen, Sie ersparen sich ebenso einen enormen Verwaltungsaufwand. Darüber hinaus kennen Sie zu jeder Zeit den exakten Auffindungsort Ihrer Artikel und Chargen. Somit kann nicht nur eine zeit- und wegeoptimierte Kommissionierung, sondern auch eine schnelle Reaktion auf fehlerhafte Produkte realisiert werden.

Die mobile Datenerfassung von L-mobile unterstützt die Rückverfolgung von Artikeln und Chargen u.a. in folgenden Logistikprozessen:


Informieren Sie sich auch, wie die mobile Chargenrückverfolgung der Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken eG völlig neue Handlungsspielräume ermöglicht und die seit 100 Jahren bestehenden Arbeitsroutinen ablöst.

In unserem nächsten Beitrag  erfahren Sie, wie Sie durch eine effektive Gestaltung Ihrer Kanbanprozesse bis zu 50% weniger Puffer in den Materialbeständen verzeichnen und Ihre Überwachungszeiten der Mindestbestände halbieren können.

  • L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik Infothekbeitrag L-mobile warehouse 2019

L-mobile warehouse 2019 geht an den Start

Neues Release fördert gezielt den Kundennutzen

Mit dem neuen Software-Release 5.1, erweitern wir den Funktionsumfang der digitalisierten Lagerlogistiklösung L-mobile warehouse und setzen gezielt auf die Prozessoptimierung für ein noch schnelleres und einfacheres mobiles Arbeiten im Lager.

L-mobile Digitale Lagerlogistik Infothekbeitrag Themenbeitrag Kommissionierung 1

Im Mittelpunkt der neusten Version unserer mobilen Lagerlösung steht der Nutzen für unsere Kunden: Die neuen und weiterentwickelten Funktionen in Release 5.1 berücksichtigen sämtliche Kundenanforderungen aus bereits erfolgreich durchgeführten Projekten.



L-mobile warehouse 2019 vereinfacht und beschleunigt nicht nur die Logistikprozesse für die Anwender, sondern sorgt aufgrund der Leistungsoptimierung für eine spürbare Arbeitserleichterung für die IT-Verantwortlichen.



Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir insbesondere auf die Abbildung unfertiger Erzeugnisse aus der Produktion, die über die mobile Lagerlösung verwaltet werden können.



Dank der Standard-Schnittstelle an Ihr ERP-System ermöglichen wir Ihnen eine einfache Integration von L-mobile warehouse 2019 in Ihre IT-Landschaft.

Aufgrund der Releasefähigkeit unserer mobilen Datenerfassungslösung können Sie auch bei einem Wechsel des ERP-Systems mit der digitalen Lagerlösung wie gewohnt und ohne spürbare Veränderungen weiter mobil arbeiten.

  • L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik warehouse ready for AX Basismodul Benutzer & Rollenverwaltung

Experten-Interview: Fachkräftemangel in der Lagerlogistik

Der Fachkräftemangel ist aktuell einer der größten Herausforderungen in der Lagerlogistik. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die Prozesse so gestaltet werden, dass auch weniger fachlich qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt werden können.

Wie sich die aktuelle Arbeitsmarktsituation gestaltet und wie durch den Einsatz einer digitalisierten Lagerlogistiklösung das eigenständige mobile Arbeiten selbst von Personal ohne Prozess- und ERP-Kenntnisse begünstigt werden kann, wird im Experten-Interview mit der Sozialpädagogin Frau Nora Angstenberger näher beleuchtet.

  • L-mobile

    Guten Tag Frau Angstenberger. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, um mit uns über den Fachkräftemangel im Bereich Lagerlogistik zu sprechen. Bitte erzählen Sie, welche Erfahrungen machen Sie täglich mit diesem Thema?



  • Frau Angstenberger

    Guten Tag. Ich arbeite bereits seit meinem Studium der Sozialpädagogik erfolgreich im Bildungssektor der sozialen Arbeit bei einem der größten Bildungsträger. Im Rahmen meiner Arbeit bin ich dafür verantwortlich, aktuelle Bedarfe auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen und Maßnahmen für eben diese zu leiten. Dabei haben meine Mitarbeiter und ich aufgrund der derzeitigen Arbeitsmarktsituation täglich mit dem Bereich der Lagerlogistik zu tun. Unsere Ansprechpartner sind im Bereich der Lagerlogistik primär die Mitarbeiter und Auszubildenden.

    Frau Angstenberger

  • L-mobile

    Frau Angstenberger, wie ist Ihr persönlicher Eindruck hinsichtlich der aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt im Bereich Lagerlogistik?



  • Frau Angstenberger

    Die Zahl der offenen Fachkräftestellen ist hoch. Das höre ich nicht nur von Unternehmen, sondern auch von anderen meiner Kooperationspartner wie Schulen, Berufsschulen, der Agentur für Arbeit, Jobcentern, IHK, etc. Zwar werden Mitarbeiter eingestellt, jedoch haben diese oft nicht die fachliche Qualifikation, um in diesem Bereich erfolgreich zu arbeiten. Ich erlebe täglich Überforderung seitens der Mitarbeiter, da diese nicht den Profilanforderungen ihres Arbeitsplatzes entsprechen. Dies führt nicht selten dazu, dass sich diese Mitarbeiter extern Unterstützung suchen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um ausbildungsbegleitende Maßnahmen der Arbeitsagentur, aber auch Sprachkurse, um mit den erforderlichen Fachbegriffen zurecht zu kommen. Des Weiteren suchen gerade jüngere Mitarbeiter externe Nachhilfe, um den Anforderungen der Arbeitsstellen gerecht zu werden, sofern diese Nachhilfe nicht bereits vom Betrieb angeboten wird.

    Frau Angstenberger

  • L-mobile

    Sie haben von Ihrer Arbeit mit Auszubildenden berichtet. Welche Rolle spielen diese im Bereich des Fachkräftemangels?



  • Frau Angstenberger

    Fragt man potentielle Auszubildende, nennen diese häufig die eher geringen Aufstiegschancen und die angebliche Eintönigkeit als Grund, sich nicht auf ausgeschriebene Ausbildungsstellen in der Lagerlogistik zu bewerben. Wir sind bestrebt potentiellen Auszubildenden zu vermitteln, dass speziell in diesem Bereich aktuell ein großer Wandel durch die Modernisierung und Digitalisierung stattfindet. Dies ist meiner Meinung nach für Unternehmen eine erhebliche Chance, ganz bewusst mit der digitalen Transformation zu werben.

    Frau Angstenberger

  • L-mobile

    Wie schätzen Sie die Entwicklung des Arbeitsmarkts im Bereich der Lagerlogistik ein?



  • Frau Angstenberger

    Wir bekommen derzeit deutlich zu spüren, dass viele Menschen mit Fluchterfahrung zunehmend die Integration in Arbeit suchen und häufig an den Anforderungen der Schulen und/oder Unternehmen scheitern. Dies ist ein Problem, das fokussiert betrachtet und gelöst werden muss. Die Zahl der Menschen, die an den Anforderungen zu scheitern drohen und auf unsere Unterstützung angewiesen sind steigt stetig. Mein Standpunkt ist, dass diese Menschen auf Dauer nur durch einfache Arbeitsmittel und Unterstützung in der Lage sind, den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht zu werden.

    Frau Angstenberger

  • L-mobile

    Denken Sie, dass die digitale Transformation dazu beitragen kann, die Integration zu erleichtern?



  • Frau Angstenberger

    In jedem Fall können die Digitalisierung und Nutzung von Software hier sehr positiv zur Integration beitragen. Ich denke hier zum Beispiel an rein sprachliche Barrieren, die durch Software in unterschiedlichen Sprachen umgangen werden können. So können zum Beispiel Menschen schon vor dem Absolvieren eines Sprachkurses des B1 Niveaus, welches von vielen Arbeitgebern als Voraussetzung in Stellenanzeigen genannt wird, aktiv tätig werden. Besonders jüngere MitarbeiterInnen, welche Erfahrung mit dem Einsatz digitaler Medien haben, können sicher schnell von den Auswirkungen der digitalen Transformation profitieren. Ist die Software einfach gestaltet, sehe ich ebenso Potential für ältere Mitarbeiter im Bereich der Lagerlogistik, da der Einsatz von gut durchdachten Instrumenten der Digitalisierung die bislang komplexen Verfahrensschritte deutlich vereinfachen kann.

    Frau Angstenberger

  • L-mobile

    Wie gehen Unternehmen mit der neuen Situation um und vor welchen Herausforderungen stehen diese?



  • Frau Angstenberger

    Um trotz des Fachkräftemangels, die freien Stellen in der Lagerlogistik zu besetzen, werden häufig Mitarbeiter und/oder Leiharbeiter eingestellt, denen die fachliche Qualifikation fehlt und einen hohen Unterstützungsbedarf aufweisen.
    Was mich persönlich sehr freut ist, dass einige wenige Unternehmen beispielsweise hauseigene Nachhilfen schaffen, um den sprachlichen und kulturellen Herausforderungen bei der Beschäftigung von Mitarbeitern aus dem Ausland entgegenzutreten und Mitarbeiter mit geringen Deutschkenntnissen besser integrieren zu können.

    Frau Angstenberger

Digitalisierte Lagerlogistiklösung Infothekbeitrag Experten-Interview Führungskräftemangel entgegenwirken

Nora Sophie Angstenberger


Standortleitung Schwäbisch Gmünd, Aalen, Plochingen

Melden Sie sich jetzt zum Live-Webinar „Fachkräftemangel entgegenwirken“ an und erfahren Sie, wie Sie mithilfe einer mobilen Datenerfassungslösung mit Anbindung an Microsoft Dynamics NAV, neues Personal und Aushilfskräfte einfach und schnell dazu befähigen können, eigenständig und mobil in der Lagerlogistik zu arbeiten.

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