• Hochregal vs. Blocklager

Blocklager oder Hochregal? Lagerungstechniken im Vergleich


Blocklager oder Hochregal? Lagerungstechniken im Vergleich

Innerhalb der Lagerlogistik stehen den Verantwortlichen zur physischen Gestaltung der Lagerplatzzuordnung unterschiedliche Lagerungstechniken zur Verfügung. Bei der Suche nach dem geeignetsten Lagerungstyp sind die Beschaffenheit der Ware, wie auch die Verwendungshäufigkeit ein maßgeblicher Entscheidungsfaktor.

Jedoch ist die Auswahl der Lagerungstechnik keine Entweder-Oder-Entscheidung. So können verschiedene Lagerungstechniken innerhalb der Lagerlogistik eines Unternehmens  gleichzeitig angewendet werden können.

Dieser Infothekbeitrag widmet sich den beiden häufigsten Lagerungstechniken — der Bodenlagerung, in diesem Fall dem Blocklager, und der statischen Lagerhaltung in Form des Hochregals (HRL).

Worin unterscheidet sich ein Blocklager von einem Hochregal und welche Vor- und Nachteile weisen diese beiden Lagerungstechniken auf? Wir haben beide Lagerungstypen unter die Lupe genommen und miteinander verglichen.

Folgende Typen von Lagerungstechniken stehen zur Auswahl:


Bodenlagerung

Statische Lagerhaltung

Dynamische Regallagerung

Lagerung auf Fördermitteln / automatisierte Regale

Blocklagerung: Was ist das und wann macht der Einsatz Sinn?


Blocklagerung: Was ist das und wann macht der Einsatz Sinn?

Wie der Name dieser Lagerungstechnik bereits vermuten lässt, werden im Blocklager alle zu lagernden Waren in Blöcken zusammengefasst. Das Blocklager zählt zum Typ der Bodenlagerung und ist charakteristisch für ein Warenlager in dem Kisten, Gitterboxen und Paletten ohne Einsatz von Regalen oder ähnlichem übereinandergestapelt werden. Somit eignet sich diese Lagerart am besten für Palettengüter, Getränke, Fässer oder Reifen beziehungsweise auch für Güter, die für ein Hochregallager zu schwer sind.

Um darüber hinaus den Zugriff auf jeden Artikel sicherstellen zu können, werden zumeist nur gleiche Artikel in einem Blocklager gelagert. Die Lagerstrategie eines Blocklagers hängt davon ab, wie die gelagerten Artikel in dieser Lagerungstechnik erreichbar sind. So findet das FIFO-Prinzip bei einem Blocklager das lediglich von einer Seite zugänglich ist, schwerer Anwendung, als das LIFO-Prinzip.

  • Key-Facts

    Blocklager

    Ein Blocklager ist immer dann sinnvoll, wenn Ware der gleichen Art gelagert werden soll, es sich um selten benötigte Ware und/oder hohe Entnahmemengen handelt. Das Blocklager ist eine artikel- bzw. chargenreine Lagerungstechnik, die vollständig ohne Strom betrieben werden kann. Vorausgesetzt, dass die zu lagernden Güter stapelfähig sind und die genannten Eigenschaften aufweisen, gestaltet sich die Bestandsführung in einem Blocklager extrem einfach.

Vorteile der Blocklagerung

Der Vorteil einer Blocklagerung für die oben genannten Waren ist zum einen der hohe Flächennutzungsgrad. Darüber hinaus bietet diese Lagerungstechnik neben dem hohen Raumnutzungsgrad aufgrund der Stapelfähigkeit und der Einheitlichkeit der Lagergüter, eine hohe Flexibilität hinsichtlich des schnellen Umbaus eines Blocklagers.

Da es im Blocklager keine festen Vorgaben hinsichtlich der Lagerhaltung gibt, kann bei Bedarf variabel auf veränderte Anforderungen reagiert werden. Zu guter Letzt ist ein Blocklager kostensparender als ein Regallager, da durch den Verzicht von Palettenregalen und der Möglichkeit, dieses Lager komplett stromfrei zu betreiben, erheblich geringere Wartungs- und Investitionskosten aufkommen.

Nachteile der Blocklagerung

Jedoch sollte sich jedes Unternehmen vor der Einführung eines Blocklagers darüber im Klaren sein, dass der Zugriff auf einzelne Artikel im Blocklager erschwert wird und mitunter hohe Zugriffszeiten aufgrund schlecht erreichbarer Waren entstehen können. Je nach Erreichbarkeit der Ware kann ebenfalls ausschließlich das LIFO-Prinzip als Lagerungsstrategie problemlos verwendet werden, was wiederum die Einlagerung von verderblichen Waren in das Blocklager ausschließt.

Auch bei schwer zu stapelnden Waren ist der Einsatz eines Blocklagers nicht die praktikabelste Lagerungstechnik, da zu lagernde Güter zunächst in Gitterboxpaletten gepackt und erst anschließend gestapelt eingelagert werden können.

Hochregallager (HRL): Warenlagerung in schwindelerregender Höhe


Hochregallager (HRL): Warenlagerung in schwindelerregender Höhe

Obgleich das Blocklager aufgrund der Stapelfähigkeit der Güter bereits einen hohen Flächennutzungsgrad aufweist, erzielt der Einsatz eines Hochregallagers mit einer Höhe von bis zu 45 Metern das Maximum an Raumnutzung und Lagerkapazität. Zudem erlaubt die Lagerungstechnik die Ein- und Auslagerung von unterschiedlichsten Waren in ein und dasselbe Hochregallager.

Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, unterschiedliche Lagergüter einzulagern, fungieren Hochregallager unter anderem auch als Tiefkühllager, Reinraumlager, Schwerlastlager, Gefahrgutlager und HRL-Silos. Unabhängig vom Einsatzgebiet, ist bei der Anordnung der Hochregale immer darauf zu achten, dass zwischen den einzelnen Hochregalen eine Gasse bestehen bleibt, in denen sich Regalbediengeräte bewegen können, um die Ware zu koordinieren.

Die Lagerungstechnik in einem Hochregallager bietet zudem eine geeignete Basis für die dynamische Lagerhaltung — auch bekannt als chaotische Lagerhaltung. Dies bewirkt eine noch effektivere Nutzung der Lagerkapazitäten. Auch die ABC-Strategie ist bei dieser Lagerungstechnik eine geeignete Methode zur Erhöhung der Umschlagleistung und der Optimierung von Lauf- und Fahrwege.

Die Barcode-Scannerlösung von L-mobile unterstützt Sie bei der Lagerplatzzuordnung. Ob chaotische Lagerhaltung oder Festplatzsystem, die mobile Lagerverwaltungssoftware entlastet Sie bei sämtlichen Lagerungstechniken in Ihrem zentralen Lager und dem Kommissionierlager.

  • Key-Facts

    Hochregallager

    Ein Hochregallager ist in der Lage, die vorhandene Grundfläche optimal auszunutzen. Zusätzlich erlaubt es diese Lagerungstechnik, verschiedene Waren unterschiedlichster Größen zu beherbergen. In Kombination mit einer mobilen Lagerverwaltung können ebenfalls zusätzliche Maßnahmen zur Platzersparnisse ergriffen werden, da hierdurch verschiedene Lagerungsstrategien, wie die chaotische Lagerhaltung oder beispielsweise das FiFo-Prinzip einfach und unkompliziert unterstütz werden können.

Vorteile des Hochregallagers

Wie bereits erwähnt, bietet ein Hochregallager eine hohe Raumnutzung aufgrund der Möglichkeit die Lagergüter in Regalen auf bis zu 45 Metern Höhe zu lagern. Somit ist diese Lagerungstechnik nichts für schwindelanfällige Gemüter. Da das HRL sowohl die Ein- und Auslagerung von Flachgut als auch Langgut ermöglicht, können viele verschiedene Waren in einem Hochregallager untergebracht werden. In Kombination mit einem IT-gestützten Lagerverwaltungssystem lassen sich für die Lagerplatzzuordnung verschiedene Strategien für die Optimierung von Lagerbewegungen realisieren.

Nachteile des Hochregallagers

Um langfristig einen Vorteil aus der maximalen Flächennutzung ziehen zu können, bedarf es bei der Einführung eines Hochregallagers im Gegensatz zum Blocklager hoher Einrichtungskosten. Ebenso empfiehlt sich die Investition in eine mobile Lagerlösung, um den Überblick über den Lagerort und die verfügbaren Mengen nicht zu verlieren. Denn wird in einem HRL auf ein IT-gestütztes Lagerverwaltungssystem verzichtet, kann es aufgrund der fehlenden Artikel- bzw. Chargenreinheit geschehen, dass verfügbare Artikel nicht gefunden werden oder schnell benötigte Ware nicht mehr verfügbar ist. Dies wiederum sorgt für eine verzögerte Auftragsabwicklung und zusätzlicher Ausgaben für die Nachbestellung von vermeintlich fehlenden Artikeln.

Fazit

Obgleich Sie sich am Ende für ein Blocklager, ein Hochregallager oder die Kombination aus beidem entscheiden, wichtig ist, dass der gewählte Lagerungstyp für Ihre Lagergüter und Lagerprozesse die praktikabelste Lagerungstechnik darstellt.

Unser Kunde, der Automobilzulieferer und Spezialist für die Entwicklung sowie Fertigung von Gummi-, Kunststoff- und Systembauteilen, setzt in seiner Lagerlogistik auf die Kombination beider Lagerungstechniken und konnte durch den unterstützenden Einsatz der digitalisierten Lagerlogistiklösung L-mobile warehouse eine just-in-time Lieferung realisieren.


Besser, billiger und vor allem schneller: Der Fortschritt in der Versandlogistik ist nicht zu bremsen. Lesen Sie in unserem Infothekbeitrag, wie same-day-delivery und now-delivery einen neuen Standard für die Kundenzufriedenheit setzten:


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  • L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie20

L-mobile expert day

Die Industry Veranstaltung 2020 für Handel und Industrie

Wann?

01. Oktober 2020
Optionale Abendveranstaltung am 30. September

Wo?

L-mobile Firmenzentrale
Im Horben 7 | 71560 Sulzbach an der Murr

Was?

Spannende Vorträge von Referenten aus der Praxis und Live-Vorführungen innovativer Technologien.

Highlight

Erleben Sie Digitalisierung zum Anfassen in unserer Digital Factory

Digitalisierung, künstliche Intelligenz (KI), Virtual Reality und Big Data: Um die Vernetzung hin zur gläsernen Fabrik im Zeitalter von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge noch weiter voranzutreiben, arbeiten IT und Technik kontinuierlich daran, den Fortschritt von autonomen Systemen zu beschleunigen. Die Entwicklung von innovativen Technologien für das Smart Manufacturing und Smart Logistics dienen vornehmlich der Rationalisierung bestehender Prozesse. Doch wie viel Industrie 4.0 benötigt der Mittelstand tatsächlich?

Industry 4.0 Event 2020 für den Mittelstand


L-mobile expert day 2020 Referenten

Die Digitalisierungsveranstaltung 2020 L-mobile expert day zeigt auf, wie durch den Einsatz von smarten Softwarelösungen in Lager und Produktion die Voraussetzung für Zeitersparnis, Kostensenkung und Prozessoptimierung geschaffen werden kann.

Erfahren Sie auf dem L-mobile expert day am 01. Oktober 2020, wie andere Unternehmen ihre Produktions- und Lagerprozesse mit L-mobile digitalisieren. Die Industry Veranstaltung 2020 für Handel und Industrie liefert Ihnen wertvolle Tipps von Experten aus der Praxis und zeigt neue Perspektiven für Ihren eigenen Fortschritt auf. Nutzen Sie das!


Auf der Digitalisierungsveranstaltung 2020 teilen unsere Referenten mit Ihnen ihre Erfahrungen und Herausforderungen bei der Digitalisierung der Prozesse in Lager und Produktion.

Unsere Key Note Speaker aus der Praxis freuen sich, Sie auf dem Industry 4.0 Event 2020 für den Mittelstand am 01. Oktober in Sulzbach an der Murr begrüßen zu dürfen.



Lernen Sie die positiven Effekte durch die Einführung einer mobilen Lösung kennen und informieren Sie sich in unseren Workshops am Nachmittag, wie viel Digitalisierung für Ihren individuellen Anwendungsfall hilfreich ist.



L-mobile expert day 2020 Anmeldung

Wie die Kollaboration zwischen Mensch und Maschine durch verschiedene Technologien und Digitalisierungslösungen konkret umgesetzt werden kann, können Sie während der Industrie 4.0 Veranstaltung im Oktober 2020 auch in unserer Digital Factory als Real-Life-Szenario miterleben.

Sie möchten keinesfalls die Digitalisierungsveranstaltung 2020 für den Mittelstand verpassen? Dann können Sie sich jetzt einen Sitzplatz für einen der beiden Termine des L-mobile expert day | Expertentag Handel und Industrie sichern.



Sie sind an beiden Tagen verhindert? Die L-mobile bietet in regelmäßigen Abständen ein Industrie 4.0 Event zur papierlosen Produktion. Die verfügbaren Termine 2020 für eine Führung durch unsere Digital Factory finden Sie hier:

  • Umstellung des ERP-Systems von New Classic zur Sage 100/ Office Line

Von der New Classic Line zur Sage 100 / Office Line wechseln

Meistern Sie die Umstellung mit L-mobile

Die Besonderheit im Softwarebereich ist die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie Aktualisierung der Funktionen an die aktuellen und zukünftigen Marktgegebenheiten und Kundenwünsche. Die Anforderungen an ein ERP-System verändern sich im Laufe der Zeit, weshalb auch Sage diese Entwicklung stetig begleitet. Aus diesem Grund gibt es neue Versionen der Sage 100, welche mit einer Leistungserweiterung und stetigen Entwicklung auf die Bedürfnisse des Marktes eingeht.
Die Herausforderungen, die sich durch die Umstellung von einer jahrelang genutzten Benutzeroberfläche wie Sage New Classic auf eine neue Umgebung wie der Sage 100 / Office Line ergeben können unterschiedlichsten Umfang haben. Die Umstellung auf eine neue Sage Oberfläche führt zu Veränderungen in der Anwendbarkeit. Neue Funktionen, Masken und Darstellungen führen bei den Anwendern zu einer unsicheren und langsamen Arbeit. Deshalb sollten Mitarbeiter stark eingebunden werden, um Ihre Bediengewohnheiten der neuen Umgebung anzupassen. Eine weitere wichtige Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf im Unternehmen ist die Integrierbarkeit der Arbeitsabläufe und Prozesse in Sage 100 / Office Line.

Die Vorteile von Sage 100 / Office Line

Modernes Design

Zukünftige Weiterentwicklung

Einfach integrierbar in die Microsoft-Landschaft, durch MS SQL-Server

Günstigere Wartung

Individuelle Eingabemasken

Besseren Support

App-Designer

Control Center als individuelles Dashboard

Lagerort sowie Lagerplätze, erweitere Druckersteuerung

Mit einer benutzerfreundlichen Softwarelösung gelingt der Umstieg

Die Sage 100 / Office Line ermöglicht als Warenwirtschaftssystem die bereichsübergreifende Arbeit in einem Unternehmen. Egal ob Lager, Produktion oder im Bereich des technischen Kundendienstes, die L-mobile kommt immer dann zum Einsatz, wenn Sie mit Ihrer Sage 100 prozessnah und mobil arbeiten möchten.
Dabei punkten unsere Softwarelösungen ganz klar im Bereich der Benutzerfreundlichkeit. Auf unterschiedlichen mobilen Geräten können Mitarbeiter in einer übersichtlichen und intuitiven Umgebung die notwendigen Eingaben wie zum Beispiel Mengen, Artikeln, Chargen- und Seriennummern oder Auftragsnummern tätigen. Durch den Einsatz einer mobilen Lösung, die Ihre Prozesse im Lager oder in der Produktion digitalisiert, können Sie Ihre Mitarbeiter schnell und einfach in die neuen Funktionsweisen einführen. Dabei unterstützen wir Android und Windows Betriebssysteme. Für das mobile arbeiten empfehlen wir Android, da der Support für Windows CE-Geräte bis zum Jahr 2022 eingestellt wird.

Wegeoptimierte Lagerverwaltung unterstützt Ihre Lagerprozesse

Integration in Sage 100 / Office Line

Die Verwaltung von Lagerbeständen und deren Veränderungen ist die eine Seite für einen reibungslosen Ablauf. Das Ganze wegeoptimiert und übersichtlich zu gestalten ist die andere. Dazu ist es notwendig die Daten nicht nur in Sage zu verwalten, sondern diese mobil für die Lagermitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Über eine technische Schnittstelle zu L-mobile warehouse ist die Lager- und Wegeoptimierung möglich. Mit einfachen Scans über ein mobiles Handgerät können so Lagerbestände von den Lagermitarbeitern verwaltet werden. Darüber hinaus werden Ihre Drucker über die Softwarelösung angesteuert. Dabei kann es sich um stationäre als auch mobile Drucker handeln.

Bleiben Sie wettbewerbsfähig mit einer Softwarelösung für Lager und Produktion

Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets werden von vielen Menschen sehr stark in ihren Alltag integriert. Davon kann man auch im Bereich der Lagerverwaltung in Form der mobilen Datenerfassung profitieren.
Denn Buchungen von Artikeln oder Mengen können prozessnah über ein mobiles Gerät durchgeführt werden. Dadurch stehen die Daten in Echtzeit im Sage 100 / Office Line zur Verfügung. Mit dem Umstieg von New Classic auf Sage 100 / Office Line werden mit L-mobile warehouse auch weitere Funktionen und Aspekte wie eine chaotische Lagerplatzverwaltung oder Druckersteuerung unterstützt.



Referenzen

L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik sage Referenzbericht Jacobi Decor GmbH
L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik Sage Referenzbericht Goebel GmbH
L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik sage Referenzbericht AirCom Pneumatic GmbH
L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik sage Referenzbericht PSI Products GmbH
  • Infothekbeitrag - Reif für die Insel

Reif für die Insel? Bitte nicht bei der Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse

Warum Sie Ihre digitalisierte Softwarelösung nicht von der Außenwelt abschneiden und besser auf eine ERP-Integration setzen sollten

Noch vor ein paar Jahren war die Digitalisierung von Geschäftsprozessen für viele Unternehmen Neuland. Den Entscheidungsträgern war nicht immer bewusst, dass die digitale Transformation ganzheitlich betrachtet werden sollte und somit neben dem betriebswirtschaftlichen Aspekt auch die IT-Infrastruktur miteinbezogen werden muss. Die Folge: eine Ansammlung an verschiedenen Insellösungen anstelle einer zentralen Erfassung und Abbildung im ERP-System. Problematisch wird eine Insellösung spätestens dann, wenn man eine Lösung für das gesamte Unternehmen sucht, um redundante Arbeiten und Papierdokumente zu minimieren und so die Prozessqualität steigern möchte.

Eine Studie der International Data Corporation (IDC) aus dem Vorjahr zeigt, dass 73% der befragten Unternehmen die Notwendigkeit zu erheblichen Modernisierungsschritten in der IT-Struktur sehen.


Veröffentlicht auf Industrie.de unter der Rubrik “Neue Technologien”.
Titel der Studie: Digitale Transformation stockt aufgrund Modernisierungsstau im Data Center

Sparen Sie mit ERP-Integration Kosten und schicken Sie Ihre Insellösungen in die Wüste

Wer über eine oder mehrere Insellösungen verfügt, kennt die Schwierigkeiten, die mit einer uneinheitlichen Softwarelandschaft einhergehen. Um einen Arbeitsprozess zu bearbeiten, müssen unter Umständen mehrere unterschiedliche Anwendungen geöffnet, bearbeitet und wieder geschlossen werden. Ferner erfolgt die Ausführung der Prozesse auf verschiedenen Bedieneroberflächen. Wenn dann noch die Softwarelösungen nicht reibungslos miteinander kommunizieren und die Daten nicht in eine zentrale Datenbank zurückfließen sind Chaos und Frust vorprogrammiert.

Um dem stets weiter zunehmenden branchenunabhängigen Wettbewerbsdruck entgegenzuwirken, benötigen Sie eine im ERP integrierte einheitliche Datenbasis über alle Geschäftsprozesse hinweg, sowie eine Softwarelösung, die medienbruchfrei und in Echtzeit die Daten dank ERP-Integration bearbeitet und verwaltet.

Nahtlose ERP-Integration durch geeigneten Softwareeinsatz

Indem Sie bei Ihrem Digitalisierungsprojekt auf eine ERP-Integration setzen, verfügen Sie über die Möglichkeit, bei geeigneter Softwareauswahl, sämtliche Geschäftsprozesse abteilungsübergreifend zu digitalisieren und infolgedessen zu verbessern. Die ERP-Integration realisiert eine einheitliche Datenbasis, wodurch manuelle Aufwände reduziert und gleichwohl Kosten gesenkt werden können.

Um eine nahtlose und medienbruchfreie Kommunikation über alle Unternehmensbereiche hinweg zu ermöglichen, sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass die gewählte digitalisierte Softwarelösung nicht nur eine ERP-Integration unterstützt, sondern sich auch an alle Ihre Anforderungen richtet und sich flexibel an Ihre Prozesse anpasst.

Setzen Sie bei der ERP-Integration auf einen Gesamtlösungsanbieter

Bevor Sie die Auswahl Ihres Softwareanbieters treffen, welcher Ihnen eine Integration in das bestehende ERP-System ermöglicht, hinterfragen Sie sich noch einmal selbst, welche Prozesse im Unternehmen jetzt und in Zukunft digitalisiert werden wollen. Wenn diese Entscheidung getroffen ist, prüfen Sie nach, ob Ihr ausgewählter Anbieter auch alle diese Prozesse digital via ERP-Integration unterstützt. Wenn nicht, haben Sie zwar nun eine bestehende ERP-Integration, müssen aber für das nächste Digitalisierungsprojekt einen weiteren Softwareanbieter heranziehen.

Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, auch wenn Sie zum heutigen Stand nur einen Unternehmensbereich digitalisieren wollen, setzen Sie auf einen Gesamtlösungsanbieter. So sind Sie jederzeit für künftige Veränderungen vorbereitet und können sich auf einen zuverlässigen Ansprechpartner verlassen.

Da wir selbst ein Gesamtlösungsanbieter für digitalisierte Softwarelösungen sind, wissen wir um die Bedürfnisse und Anforderungen aus den unterschiedlichen Branchen, wenn es darum geht ein Digitalisierungsprojekt mit ERP-Integration umzusetzen. Unsere Kunden vertrauen auf unsere integrierten Softwarelösungen in Lager, Produktion, Service und Vertriebsaußendienst unter anderem aufgrund unserer ERP-unabhängigen Datenerfassungs- und Systemlösungen, die sich in die vorhandene IT-Landschaft flexibel einfügen. Die digitalisierten Softwarelösungen können reibungslos nebeneinander laufen und greifen an den entsprechenden Schnittmengen medienbruchfrei ineinander. Die ERP-Integration unserer Software ist auf Datenbankebene gelöst. Somit bleiben Ihre sensiblen Daten im ERP-System unberührt – Sie alleine bestimmen jederzeit, wie transparent Ihr Arbeitsumfeld gestaltet sein soll.

Informieren Sie sich jetzt über die ERP-Integration unserer digitalisierten Softwarelösungen:

L-mobile service einfach integriert in Ihr ERP

Unsere digitalisierte Service-Softwarelösung bietet Standardschnittstellen für alle gängigen ERP-Systeme.

  • Navision, Dynamics NAV und jetzt Business Central

Navision, Dynamics NAV und jetzt Business Central

Wir haben die Quick Facts zum Dynamics NAV in der Cloud

Das Microsoft Dynamics gerne einmal seinen Namen ändert, ist ja nichts Neues. Wie sich die neuste Version von Navision nun aber von allen bisherigen Releases unterscheidet und was für Sie als Anwender wichtig zu beachten ist, fassen wir Ihnen hier in aller Kürze zusammen:

Quick Fact 1

Seit wann steht das neue Release von Microsoft Dynamics NAV zur Verfügung?

DigiDigitalisierte Lagerlogistik L-mobile warehouse ready for MS Dynamics Landingpagetalisierte Lagerlogistik L-mobile warehouse ready for NAV Landingpage

Anfang Oktober 2018 machte Microsoft Dynamics NAV, “vormals Navision“, seine neuste Softwareversion publik und beendete damit auch eine Ära: Microsoft Dynamics 365 Business Central ist nämlich nicht nur eine on-premise Lösung, sondern kann ebenfalls in der Cloud verwendet werden.


Das Major Release 2020 von L-mobile unterstützt mit der mobilen Datenerfassungslösung an MS Dynamics das mobile Arbeiten unter Business Central. Gerne beraten wir Sie, welche Vorteile Ihnen das neue Release von Microsoft Dynamics in Verbindung einer mobilen Lösung von L-mobile bietet!

Quick Fact 2

Wie unterscheidet sich Business Central von Microsoft Dynamics NAV?

Microsoft Dynamics betrachtet Dynamics NAV und Dynamics 365 Business Central als gleichwertig. Allerdings können neue Funktion von Microsoft in der Cloud schneller zur Verfügung gestellt werden.

Ferner kann die Cloud-Lösung von Business Central als All-in-One-Business-Lösung durch sogenannte Power Apps, Microsoft Flow oder Power BI individuell angepasst und erweitert werden. Das moderne Userinterface lässt sich dank dem integrierten Designer einfach auf den persönlichen Einsatz anpassen, um so die Produktivität der Anwender bei der neusten Version von Navision zu steigern und die Bedienung so einfach und schnell wie möglich zu gestalten.

Zusätzlich dienen die sogenannten Extensions der einfachen Anpassung von Microsoft Dynamics 365 Business Central ohne dabei den Standard-Code oder zukünftige Upgrades zu beeinträchtigen.

Quick Fact 3

Wie wird Business Central gehostet?

Der Nachfolger von Navision bietet etwas, dass die vorherigen Microsoft Dynamics Versionen bisher nicht leisten konnten: Business Central kann sowohl als SaaS gemietet, als auch on-premise betrieben werden.

Die integrierte Entwicklungsumgebung C/SIDE wird künftig für Business Central nicht mehr angeboten und auch die Entwicklungssprache C/AL wurde im neuen Microsoft Update eingestellt. Allerdings wird die klassische Entwicklungsumgebung in Übereinstimmung mit dem Supportlebenszyklus weiter unterstützt.

Mit dem neuen Update von Microsoft Dynamics wurde gleichfalls ein neues und modernes Entwicklungstool eingeführt: Die moderne Entwicklung basiert auf Visual Studio Code mit Azure DevOps und einer AL-Sprache, welche die Basisanwendung von Microsoft unterstützt.

Die Speicherung der Unternehmensdaten erfolgt bei der Business Central Cloud Lösung in eigenen Rechenzentren von Microsoft. Dabei werden selbstverständlich die europäischen Datenschutzbestimmungen eingehalten.

Bitte beachten Sie, dass sich Microsoft auch weiterhin nur noch auf den Web-Client und den App-Client konzentriert und so nicht nur Windows Nutzer, sondern auch Android und iOS Anwender erreicht.

Quick Fact 4

Muss ab sofort jedes Unternehmen in die Cloud?

DigiDigitalisierte Lagerlogistik L-mobile warehouse ready for MS Dynamics Landingpagetalisierte Lagerlogistik L-mobile warehouse ready for NAV Landingpage

Das neue Release von Navision verpflichtet nicht zum Umzug in die Cloud. Auch weiterhin sind lokal betriebene Installationen möglich. Wenn Sie also bereits Microsoft Dynamics NAV im Einsatz haben, dann besteht für Sie kein akuter Handlungsbedarf. Sie können wie gewohnt mit Ihrer bestehenden Version weiterarbeiten und auch der Zukauf weiterer Benutzerlizenzen oder die Lizenzierung weiterer Objekte ist ohne Einschränkung weiter möglich.

Quick Fact 5

Welchen Vorteil bietet NAV in der Cloud Unternehmen aus Handel und Industrie?

Microsoft Dynamics 365 Business Central in der Cloud unterstützt alle Unternehmen, die sich Industrie 4.0 verschrieben haben. Unter anderem ist NAV in der Cloud nahtlos in die Microsoft Azure IoT-Cloud integrierbar und ist in der Lage einen vollständigen Geschäftsüberblick durch integrierte Reporting in Echtzeit zu generieren.

Die KI-Funktionalitäten (Künstliche Intelligenz) ermöglichen aber nicht nur eine Auswertung der Produktivität, sondern bietet auch weitere Möglichkeiten zur Erstellung von Forecasts, Liquiditäts-, Bestell- und Absatzplanung.

L-mobile Branchenlösung für NAV und Business Central

Die mobile Branchensoftware mit Schnittstelle zu Ihrem MS Dynamics

MS Dynamics Industry


L-mobile Industrie Branche Kategorie-Icon

MS Dynamics Trade


L-mobile Handel Branche Kategorie-Icon

MS Dynamics Medical


L-mobile Medizin, Pharma & Chemie Branche Kategorie-Icon

MS Dynamics Food


L-mobile Nahrung- & Genussmittel Branche Kategorie-Icon

MS Dynamics Kunden

Erfahren Sie, welche Unternehmen die mobile Lösung von L-mobile im Einsatz haben.

  • L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik L-mobile ready for proALPHA Erweiterungsmodul Nachschub

Nachahmenswert: So gelingt effizientes Nachschubmanagement

Erfolgreiche Unternehmen gibt es viele auf dem Markt. Unabhängig davon, wie innovativ die Geschäftsidee und wie fleißig Entwicklung, Marketing und Vertrieb daran arbeiten, Kunden zu gewinnen und den Abverkauf anzukurbeln, gibt es einen entscheidenden Erfolgsfaktor, den viele Unternehmen unbeachtet lassen und sich dadurch die Chance auf das Marktmonopol entgehen lassen: die durchgängige Materialflusssteuerung!

Vermeiden Sie unnötige Kosten durch eine fehlende Nachschubstrategie im Lager

Ein Mitarbeiter in der Kommissionierung steht vor einem leeren Lagerfach. Was einem Laien erstmal keine Gefühlsregung abringt, verursacht bei Lageristen und Lagerleitung gleichermaßen mehr als nur eine gerunzelte Stirn. Diese Alltagssituation ist keinesfalls unüblich und kann unterschiedliche Ursachen, wie beispielsweise Bestands- oder Zähldifferenzen durch Fehlpicks haben. Jedoch ist oftmals ein zu spät ausgelöster Bedarfsnachschub dafür verantwortlich.

Fehlende Bestände sorgen nicht nur für einen Abbruch des Material- bzw. Warenflusses, sondern können ebenso die Auftragsabwicklung verzögern. Kurzfristige Nachbestellungen des fehlenden Bestands beim Lieferanten zur Einhaltungen der Lieferzeiten sind häufig teurer als im Voraus geplante Beschaffungen. Um unnötige Kosten durch fehlende Bestände einzusparen, sollten Sie Ihren Nachschub im Lager und damit einhergehend Ihr Meldebestandsverfahren bestmöglich optimieren und sicherstellen, dass eine rechtzeitige Bedarfsanforderung jederzeit sichergestellt ist.

Mit dem nachfolgenden Kalkulator können Sie selbst berechnen, welche Folgekosten in Ihrem Unternehmen jährlich durch Fehlteile entstehen:

Berechnung von Folgekosten durch Fehlteile

Die Kalkulation bezieht sich auf die von Ihnen eingegebenen Werte in den jeweiligen Eingabefeldern. Zur Berechnungsgrundlage wird ein Jahresmittel von 220 Tagen pro Jahr als Multiplikator angesetzt.

Fehlteile in der Kommissionierung

10

Ein Jahr = 220 Tage

Eine Woche = 40 Stunden

*Administrativer Aufwand z.B. interne Klärung, Abstimmung, Beschaffung, Umplanung und Buchungen im ERP-System

zusätzliche Transportkosten für die Beschaffung der Fehlteile pro Fehlteil und Tag in €

Vollkosten pro Stunde pro Mitarbeiter in €

Zeitaufwand zur Bearbeitung des Fehlteilemanagements pro Mitarbeiter pro Fehlteil, pro Woche in Stunden

Vollkostensatz pro Stunde pro Mitarbeiter in der Administration in €

Zeitaufwand für die Bearbeitung der Fehlteile pro Mitarbeiter, pro Fehlteil, pro Woche in Stunden

Ihre mögliche Ersparnis:

Fehlteile in der Produktion

10

Kosten des Produktionsstillstandes auf Grund von Fehlteilen pro Fehlteil und Tag in €

Vollkosten pro Stunde pro Mitarbeiter in €

Zeitaufwand zur Bearbeitung des Fehlteilemanagements pro Mitarbeiter pro Fehlteil, pro Woche in Stunden

Vollkostensatz pro Stunde pro Mitarbeiter in der Administration in €

Zeitaufwand für die Bearbeitung der Fehlteile pro Mitarbeiter, pro Fehlteil, pro Woche in Stunden

Ihre mögliche Ersparnis:

Fehlteile beim Kunden

Voraussichtliche Transportkosten für die Rückholung der unvollständigen / abgelehnten Sendung in € pro Jahr

Voraussichtliche Konventionalstrafen in € pro Jahr


Ihre mögliche Ersparnis:

Ihre mögliche Gesamtersparnis:

Ergebnis zusenden lassen:

Ich möchte eine detaillierte Potential Analyse durch einen L-mobile Mitarbeiter erstellen lassen. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Hiermit erkläre ich mich mit der Übermittlung meiner persönlichen Daten und deren Weiterverarbeitung gemäß der zugrunde liegenden Datenschutzerklärung der L-mobile einverstanden.

Geplanter Nachschub im Lager lässt Material und Ware fließen

Bei einer bestmöglichen Integration in Ihre Lagerlogistikprozesse trägt der Lagernachschub zu einer erheblichen Effizienz innerhalb der Materialflusssteuerung und für eine bestmögliche Bestandsoptimierung bei. Der vorsorgliche Nachschub bezeichnet in der Lagerlogistik nichts anderes, als eine Bestandsergänzung, die zur Auffüllung von Lager- oder Entnahmeplätzen in Kommissionierzonen, wie beispielsweise aus einem Reservelager oder von Reserveplätzen, verwendet wird.

Wie in vielen anderen Bereichen, gilt bei der Nachschubversorgung im Lager: Timing ist alles! Denn auch wenn kein Lager dem anderen gleicht, so muss zur Sicherstellung einer ununterbrochenen Materialflusssteuerung der Nachschub im Lager immer zeitgerecht erfolgen. Ebenso gilt es auch die eigene Auftragslage objektiv einzuschätzen, um so die optimale Nachschubmenge richtig kalkulieren zu können.

Um Ihnen das Nachschubverfahren im Lager zu vereinfachen, werden unterschiedliche Nachschubstrategien eingesetzt, die untereinander kombiniert werden können. Der Lagernachschub kann vorsorglich (vorsorglicher Nachschub), nach Bedarf (Bedarfsnachschub) oder aufgrund einer Fehlmenge im Lager angestoßen werden:

Nachschub-Varianten in der Lagerlogistik


manueller Nachschub

Der Mitarbeiter in der Kommissionierung steht vor einem leeren Lagerfach, meldet eine Fehlmenge und fordert manuell die fehlenden Bestände an.

vorsorglicher Nachschub

Bei der Unterschreitung eines zuvor definierten Mindestbestands wird der Prozess zum Auffüllen des Lagerfaches angestoßen. Bei diesem Verfahren können auch vorsorgliche zeitabhängige Nachschübe gebildet werden. Ein konkreter Bedarf muss an dieser Stelle nicht vorliegen.

Nachschub nach Bedarf

Der Bedarfsnachschub löst nur dann einen Lagernachschub aus, wenn der Bestand für anstehende Produktions- oder Kundenaufträge nicht mehr ausreicht.

Die richtige Nachschubstrategie in der Intralogistik führt zu einer 100 %igen Liefertreue

Beim manuellen Nachschub wird der Bedarf durch den Kommissionierer gemeldet. Dies führt zu hohen Zeitverlusten und treibt die Logistikkosten in die Höhe. Aus diesem Grund sollten Sie dieses Nachschubverfahren auf ein Minimum reduzieren.

Der vorsorgliche Nachschub und der Bedarfsnachschub unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich der Verantwortlichen, die den Nachschub auslösen: Wohingegen der vorsorgliche bzw. geplante Nachschub durch die Bestandsverwaltung ausgelöst wird, stößt beim Bedarfsnachschub die Auftragsdisposition den Auffüllprozess an.

Bei den beiden letzteren Nachschubverfahren spielt zusätzlich der Mindestbestand eine wichtige Rolle. Dieser kann sowohl verbrauchsabhängig (Bereitstellverfahren) in Form eines geplanten Nachschubs, bestandsabhängig (Meldebestandsverfahren) oder aber zeitabhängig (Zykluszeitverfahren) sein.

Um eigenen Lieferengpässen und die des externen Herstellers nicht erbarmungslos ausgeliefert zu sein und den Absatz aufrechtzuerhalten, ist die Einhaltung des Mindestbestands zwingend notwendig. Es gibt viele Gründe, die eine unvorhergesehene Schwankung des Bedarfs auslösen:

  • Der Lieferant liefert nicht zum vorgesehenen Termin

  • Die gelieferte Qualität entspricht nicht den Vorgaben

  • Die Produktion stellt benötigte Erzeugnisse nicht termingerecht her

  • Der Bedarf steigt ungewöhnlich stark an

  • Es treten Fehlbestände auf

Mit der Definition eines Mindestbestands, auch Sicherheitsbestand oder Reservebestand genannt, wird sichergestellt, dass im Notfall der laufende Betrieb aufrechtgehalten werden kann und der Material- bzw. Warenbestand über einen bestimmten Zeitraum gesichert ist.

Gesteuerter Nachschub im Lager für optimale Bestandsauslastung

Effizientes Nachschubmanagement

Mithilfe einer mobilen Softwarelösung im Lager, ist es möglich den Mindestbestand für jeden Artikel im Lager dynamisch sowie automatisiert zu ermitteln. Dies stellt eine optimale Auslastung des Lagerbestands sicher und Sie laufen nie wieder Gefahr, dass Ihre Kommissionieraufträge aufgrund fehlender Bestände nicht vollständig ausgeführt werden können.

Durch den Einsatz einer mobilen Lagerlösung können die Lageristen via mobilem Handscanner auf einen Blick erkennen, an welchen Lagerplätzen Mindest- und Maximalbestände gepflegt sind und wie der Bedarfsnachschub für die einzelnen Lagerplätze ist. Ferner kann mit der richtigen Lagerverwaltung auf Basis von Mindestbeständen das Auffüllen von Lagerplätzen aus beispielsweise einem Hochregal ins Greiflager oder von einem Pufferlagerplatz zu den Picklagerplätzen teilautomatisiert vorgenommen werden. Der hier beschriebene Prozess der Umlagerung von Beständen von einem Nachschublagerplatz an den Ziellagerplatz wird auch als geplante Umlagerung bezeichnet.

Mit der digitalisierten Lagerlogistiklösung L-mobile warehouse lassen sich sowohl der vorsorgliche Nachschub, als auch der auftragsbezogene Nachschub vollständig mobil anfordern. Ferner kann auch die geplante Umlagerung im Zuge eines zweistufigen Nachschubs automatisiert angestoßen werden.

Für ein effizientes Nachschubverfahren und die Ermittlung der optimalen Nachschubmenge, muss jedoch auch die bestehende Lager-Topologie mit in die Planung der Nachschubstrategie aufgenommen werden. Nicht nur kann unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lagerort-Typen, wie Paletten oder Kleinteilen, sowie der verschiedenen Lagerstrukturen (Gassenweg, Durchlaufgasse, Einbahnstraße, Sackgasse) und Hilfsmittel (Hubwagen, Stapler, Ameise, etc.) die Anzahl der Bestandseinheiten im Kommissionierbereich klein gehalten werden, zudem wird auch der Zugriff für den Mitarbeiter dadurch erleichtert.

Gerne beraten wir Sie, wie Sie mit Ihrer bestehenden Lagerstruktur Ihren Nachschub im Lager optimal gestalten und den Warenbestand zu jeder Zeit und automatisiert sicherstellen können!

Nachschub für Ihr ERP-System


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L-mobile mobile Softwarelösungen ERP-Schnittstelle Infor COM

Lesen Sie auch unseren Artikel innerhalb der Beitragsserie Nachahmenswert “So gelingt der perfekte Wareneingang”. Um stets aktuell informiert zu bleiben, melden Sie sich für unsere kostenlose Praxis-Info an. Sie erhalten jeden Monat die relevanten Informationen sowie Tipps und Tricks im Bereich der Digitalisierung.

  • L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik warehouse ready for MS Dynamics Basismodul Bestandsführung Unfertig

Keine halben Sachen? In der Produktion oftmals unvermeidbar.

Sie treten morgens Ihre Arbeit an, erhalten einen Produktionsauftrag, suchen sich die benötigten Teile hierfür zusammen, oder haben diese bereits an Ihren Arbeitsplatz geliefert bekommen und beginnen mit der Fertigung. Am Ende der Schicht ist der Produktionsauftrag bearbeitet und das produzierte Endprodukt kann versendet werden.

Dieses Traumszenario ist meistens genau das – ein Wunschtraum.

Auch wenn es rühmlich ist, das bereits Begonnene auch schnellstmöglich zu Ende bringen zu wollen, so kommt es im Fertigungsalltag selten vor, dass ein Produkt an einem Tag komplett gefertigt wird. Unfertige Erzeugnisse, oder auch Halbfertigerzeugnisse genannt, beschreiben sämtliche Bestände, welche noch nicht vollständig gefertigt wurden und zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Fertigerzeugnis weiterverarbeitet werden müssen.

Gründe für das Entstehen von unfertigen Erzeugnissen gibt es verschiedene:


Die Produktion benötigt aufgrund der Komplexität des Erzeugnisses mehrere Tage bzw. Wochen

Ein zeitlich kritischerer Auftrag muss dazwischengeschoben werden

Es fehlen Teile für die weitere Fertigung

Für eine schnellstmögliche Weiterverarbeitung der Halbfertigerzeugnisse, müssen die unfertigen Erzeugnisse zeitnah wiedergefunden werden. Eine fehlende oder ungenaue Bestandsführung bei der Einlagerung der Halbfertigprodukte kann an dieser Stelle zu erheblichen Problemen führen.

Herausforderungen bei nicht sorgfältig geführten Materialentnahmescheinen für den Produktionsmitarbeiter:


Entstehen innerhalb der Produktion unfertige Erzeugnisse, so ist es die Aufgabe des Produktionsmitarbeiters, die entstandenen Halbfertigerzeugnisse solange wieder einzulagern, bis das Halbfertigprodukt zur weiteren Verarbeitung hergenommen wird. Um die Halbfabrikate auch nach längerer Zeit wieder auffinden zu können, müssen die Bestände ERP-seitig verbucht werden.

Werden unfertigen Erzeugnisse vom ERP-System nicht unterstützt, so bedeutet dies für den Produktionsmitarbeiter einen enormen administrativen Aufwand. Um den Bestand des unfertigen Erzeugnisses zu führen, muss er entweder das Halbfertigprodukt im Artikelstamm pflegen oder eine Baugruppe anlegen. Letzteres ist aber nur dann möglich, wenn das Teilprodukt auch vollständig gefertigt wurde.

Monetäre Konsequenzen einer fehlenden Bestandsführung von Halbfertigerzeugnissen für die Geschäftsleitung:


Unfertige Erzeugnisse haben aber nicht nur Auswirkungen innerhalb der Fertigung, sondern müssen auch buchhalterisch korrekt erfasst werden. Da auch für die Be- oder Verarbeitung der Halbfertigerzeugnisse bereits Kapital entstanden ist, muss dies in der Bilanz korrekt erfasst und prozentual zum Fertigstellungsgrad des Endprodukts angerechnet werden.

Wurde nun keine korrekte Bestandsführung für die Halbfertigprodukte ausgeführt, kann es innerhalb der Wirtschaftsprüfung zu Ungenauigkeiten zu Lasten des produzierenden Unternehmens führen.

Halbe Sachen richtig gemacht: Mit mobiler Bestandsführung unfertiger Erzeugnisse

L-mobile Digitalisierte Lagerlogistik L-mobile ready for proALPHA Erweiterungsmodul unfertige Erzeugnisse

Eine mobile Bestandsführung unfertiger Erzeugnisse kann den genannten Herausforderungen und Schwierigkeiten entgegenwirken. Durch die Digitalisierung dieses Produktionsprozesses können sämtliche Arbeitsschritte in der Produktion zu jedem Zeitpunkt unterbrochen werden. Die bis dahin erzeugten Halbfabrikate werden anschließend ohne großen administrativen Aufwand eingelagert.

Die mobile Bestandsführung unfertiger Erzeugnisse von L-mobile ermöglicht Ihnen eine ERP-unabhängige Verbuchung der Halbfertigprodukte. Da die Bestandsführung an dieser Stelle im eigenen Buchungsbereich von L-mobile stattfindet und nicht an das ERP-System zurückgemeldet wird, entfällt die komplizierte Pflege der Halbfertigprodukten im Artikelstamm und auch die Anlage einer Baugruppe bzw. Unterbaugruppe für das unfertige Erzeugnis wird dadurch hinfällig.

Die mobile Bestandsführung der Halbfabrikate ermöglicht bei Wiederaufnahme des Produktionsauftrags ein schnelles Auffinden der unfertigen Erzeugnisse. Aufgrund der mobilen Auslagerung aus dem Zwischenlager und der Umlagerung der Halbfabrikate zum Produktionsarbeitsplatz kann das Endprodukt so schnellstmöglich fertiggestellt werden. Für die Sicherstellung der korrekten Zuordnung der entsprechenden Teile werden alle Eingaben innerhalb der mobilen Bestandsführung unfertiger Erzeugnisse gegen den Lagerstamm, den Produktionsauftrag und weiterer auftragsrelevanter Daten auf Basis des ERP-Systems von L-mobile geprüft.

Vorteile der mobilen Bestandsführung unfertiger Erzeugnisse


Bestandsgeführte mobile Verwaltung unfertiger Erzeugnisse

Ein- und Umlagerung von Halbfertigerzeugnissen aus der Produktion

Größtmögliche Bestandstransparenz in Lager und Produktion

Schnellstmögliche Bereitstellung von unfertigen Erzeugnissen zur weiteren Bearbeitung

Erleichterung bei der Bearbeitung und Verwaltung von Halbefertigerzeugnissen

Konsequentes mobiles Scannen führt zu maximaler Fehlerreduktion

Sie möchten Ihre unfertigen Erzeugnisse mobil führen und dadurch Zeit und Kosten reduzieren? Das Erweiterungsmodul innerhalb der Digitalisierten Lagerlogistiklösung von L-mobile ist für folgende ERP-Systeme verfügbar:

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  • L-mobile Dienstleistungen Referenzbericht KLAFS GmbH & Co. KG

VoIP-Telefonanlagen | 3 Dinge, die Sie unbedingt wissen sollten

ISDN ist tot. Die Telekom wollte bereits 2018 alle analogen und ISDN-Anschlüsse kündigen, hat dies jedoch dann auf Ende 2019 verlängert. Und auch Vodafone zieht nach und plant, alle alten Anschlüsse abzuschalten und die Kunden zum Wechsel zu Voice over IP (VoIP) zu zwingen – bis spätestens 2022 ist also endgültig Schluss mit ISDN. Wir verraten Ihnen, was Sie nun besonders beachten müssen.

Seit die Telekom bekannt gemacht hat, alle analogen und ISDN-Anschlüsse auf VoIP-Telefonie umzustellen, ging ein Ruck durch die deutsche Unternehmenslandschaft. Verständlich – nach der Abschaltung der alten Anschlüsse würden Unternehmen ohne VoIP-Telefonanlage schließlich nicht mehr telefonieren können und wären komplett abgeschnitten von ihren Lieferanten, Geschäftspartnern und Kunden. Keine sehr rosige Vorstellung. Doch der Wechsel von analog/ISDN auf VoIP-Telefonie ist schwieriger als viele zuerst glauben.

In unserem Guide erfahren Sie deshalb die drei wichtigsten Fragen rund um VoIP-Telefonie:

  1. Gründe für die Umstellung – Was ist eine VoIP-Telefonanlage und warum muss ich umstellen?
  2. On-Premises- oder Cloud-Telefonanlage – Was passt zu mir?
  3. Was muss eine gute VoIP-Telefonanlage können?

1. Gründe für die Umstellung – Was ist eine VoIP-Telefonanlage und warum muss ich umstellen?

Um die Umstellung besser nachzuvollziehen, beginnen wir zuerst mit einem sehr kurzen Exkurs in die Technik.

Eine analoge Telefonanlage kann immer nur für eine oder zwei Teilnehmeranschlussleitungen benutzt werden. Dabei kann pro Leitung immer nur eine Verbindung und nicht mehrere zur gleichen Zeit aufrecht erhalten werden. In Sachen Skalierbarkeit liegt die analoge Telefonanlage somit an letzter Stelle. Die ISDN-Telefonanlage ist dagegen in der Lage, auch zwei Kanäle gleichzeitig und mehrere Rufnummern zur Verfügung zu stellen. Vor allem in Unternehmen herrscht daher immer noch oft die ISDN-Technik vor. Doch diese Zeit neigt sich dem Ende zu

L-mobile Hardware Swyx Voice over IP VOIP -Telefonanlagen

Denn während analog und ISDN über Jahre hinweg gute Dienste leisteten, drängt sich eine neue Technologie unaufhaltsam in den Vordergrund – Voice over IP, auch VoIP genannt. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Bei der VoIP-Telefonie wird die komplette Tonspur in Datenpakete umgewandelt, die über das Internet übertragen werden. In der Entstehungszeit der VoIP-Telefonie in den 90ern war dies aufgrund von fehlender Infrastruktur noch nicht wirklich möglich. Heute sieht die Situation gänzlich anders aus.

Durch die flächendeckende Versorgung mit DSL-Anschlüssen mit Breitband-Internetzugang ist es möglich, viel mehr Sprachverbindungen gleichzeitig in exzellenter Qualität aufzubauen, als noch mit ISDN. Auf Seiten der Netzbetreiber bedeutet der gleichzeitige Betrieb von zwei verschiedenen Netzen jedoch höhere Kosten, die eigentlich unnötig sind – kann man doch die herkömmliche Telefonie auf VoIP-Telefonie umstellen. Doch das sind nicht die einzigen Gründe für den anstehenden Wechsel. Die wichtigste Frage ist schließlich: Was springt – neben mehr Sprachverbindungen – für Sie dabei heraus?

Ganz einfach. Ein ISDN-Telefon muss über die TK-Anlage an einen NTBA angeschlossen werden, der wiederum über einen Splitter mit einer TAE-Dose verbunden ist. Viel zu viele Kabel. Ein viel zu hoher Aufwand. Mit einer VoIP-Telefonanlage wird der Spies umgedreht: Es gibt absolut keine aufwändige Verkabelung mehr, da die VoIP-Telefonanlage als softwarebasierte Telefonanlage komplett digital über Ihr gewöhnliches Internet funktioniert. Was das bedeutet? Eine dramatische Kostenreduzierung und eine viel bessere Skalierbarkeit, sollten Mitarbeiter in Ihr Unternehmen kommen oder es verlassen.

3 gute Gründe für eine VoIP-Telefonanlage

Geringere Kosten

Durch die fehlende Verkabelung und der günstigeren Telefonie über das Internet sparen Sie drastisch Kosten ein.

Skalierbarkeit

Durch flexibles, sofortiges Ändern der erforderlichen Sprachkanäle passt sich Ihre VoIP-Anlage zu 100 % an Sie an.

Funktionalität

Mit Bildschirmübertragung, Videotelefonie, CRM-Anbindung und Call-Routing wird Ihre VoIP-Telefonanlage zur Unified Communications-Lösung.

2. On-Premises- oder Cloud-Telefonanlage – Was passt zu mir?

Wer von einem ISDN- oder Analoganschluss auf eine Voice over IP-Telefonanlage umstellt, hat es oft nicht leicht und steht vor einer Menge schwieriger Fragen. Kann ich meine alte Hardware weiterverwenden? Brauche ich eine Cloud-Telefonanlage oder eine On-Premises-Anlage? Und wo ist da überhaupt der Unterschied? Fragen über Fragen – doch wir schaffen Abhilfe.

L-mobile Hardware Swyx Voice over IP VOIP-Telefonanlagen On-Premises oder Cloud-Telefonanlage

Ob Sie Ihre ISDN-Telefonanlage weiterverwenden können, ist nicht so einfach zu beantworten. Zwar gibt es sogenannte Gateways, um bestehende ISDN-Telefonanlagen weiter benutzen zu können, aber Ihnen gehen hierbei oft wichtige Funktionen der Telefonanlage verloren. Das ist also höchstens als Übergangslösung zu verstehen. Langfristig führt also kein Weg an einer neuen Telefonanlage vorbei.

Der Unterschied zwischen einer On-Premises- und einer Cloud-Telefonanlage ist dagegen leichter erklärt. Eine On-Premises-Telefonanlage – oft auch Inhouse-Telefonanlage – befindet sich auf Ihren eigenen Servern. Eine Cloud-Telefonanlage wird dagegen auf einem fremden Server betrieben. Dabei könnte man es nun belassen, doch so einfach ist es natürlich nicht, denn die zwei Modelle unterscheiden sich stark..

Wenn Sie nur über eine geringe Bandbreite verfügen aber viel Wert auf eine große Individualisierbarkeit und die Integration in Ihr CRM- & ERP-System legen, so ist eine On-Premises-Telefonanlage für Sie vermutlich die bessere Wahl. Haben Sie schnelles Internet – mindestens 0,1 MBit/s pro Sprachkanal – wollen sich eigene Server und die Wartung sparen sowie flexibel nach oben oder unten skalieren können, so bietet sich in Ihrem Fall eher eine Cloud-Telefonanlage an.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Lösung für Sie am besten passt, vereinbaren Sie einfach ein Telefonat mit einem unserer VoIP-Experten.

3. Was muss eine gute VoIP-Telefonanlage können?

Durch die Umstellung von analog/ISDN auf VoIP wächst der Funktionsumfang Ihrer Telefonanlage enorm. Genau genommen umfasst eine moderne VoIP-Anlage nicht nur die Telefonie sondern auch zahlreiche weitere Funktionen, weshalb diese Anlagen auch Unified Communications Lösungen genannt werden. Doch was für Funktionen benötigen Sie wirklich? Und welche Funktionen können Sie sich sparen?

L-mobile Hardware Swyx Voice over IP VOIP-Telefonanlagen On-Premises oder Cloud-Telefonanlage Endgeräteübersicht

Gute Unified Communications Lösungen beinhalten für gewöhnlich folgende Funktionen:

  • Instant Messaging
  • Screensharing
  • Telefonkonferenzen
  • Videotelefonie
  • Call Routing
  • Schnittstellen zum ERP & CRM

Eine Unified Communications Lösung bietet Ihnen dadurch dramatische Vorteile gegenüber Ihrer alten ISDN-Telefonanlage. So gehören die Integration in Ihr Mail-Programm oder ein Messenger inzwischen zum Standard. Wo sich die modernen VoIP-Telefonanlagen jedoch unterscheiden, sind die Zusatzfunktionen. Hier haben Sie unter Umständen nicht einmal die Wahl, ob Sie die Funktion für Videokonferenzen überhaupt haben möchten oder nicht. Oder aber Sie müssen sich im Voraus festlegen, welche Funktionen Sie für die nächsten Jahre nutzen möchten, ohne Flexibilität nach unten oder nach oben zu haben. Kundenfreundlichkeit geht anders. Sie müssen daher gut darauf achten, wie flexibel und skalierbar Ihre künftige Telefonanlage sein soll, denn der Status Quo bildet nur Ihre aktuellen Anforderungen ab.

Wenn Sie sich unsicher sind, welche Funktionen Sie benötigen und auf was Sie für’s Erste verzichten sollten, kontaktieren Sie einen unserer VoIP-Experten. Gerne geben wir Ihnen einen Einblick, wie wir und unsere Kunden dieses Problem gelöst haben und geben Ihnen wichtige Tipps mit auf den Weg.

Die 3 wichtigsten Funktionen einer VoIP-Telefonanlage

Telefonanlagenfunktion

Um Anrufe zu halten und gezielt an den Vorgesetzten oder an Kollegen weiterleiten zu können.

Mail

Integration in Ihr Mail-Programm, um bequem Mails über entgangene Anrufe an Kollegen zu schreiben.

CRM & ERP

Schnittstellen zu Ihrem CRM- & ERP-System wie beispielsweise DATEV, um nie wieder nach Kontaktdaten zu suchen.

Wollen Sie auch erfahren, wie wir und unsere Kunden mit der VoIP-Telefonanlage von Swyx jeden Tag Zeit und Geld sparen und die Effizienz beim Telefonieren drastisch erhöhen konnten? Dann kontaktieren Sie jetzt einen unserer Experten für VoIP-Telefonanlagen.

  • L-mobile Digitalisierungsstrategie

Digitalisierung 4.0: 10 Profi-Tipps für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie

Die Digitalisierung verursacht in Deutschland einen Stellenabbau von rund 1,5 Millionen Arbeitsplätzen bis 2035! Mit dieser Schreckensbotschaft macht die aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung auf die vierte industrielle Revolution — Digitalisierung 4.0, aufmerksam. Jedoch besagt die Studie auch, dass ebenso viele neue Arbeitsplätze durch den digitalen Wandel entstehen werden. Wichtig ist jedoch, dass wir auf die Veränderungen durch die Digitalisierung vorbereitet sind!

Was soll denn eigentlich digitalisiert werden? Was ist hinsichtlich der Digitalisierungsstrategie zu beachten und was ist unter den hoch gepriesenen Schlagwörtern Industrie 4.0, Logistik 4.0 und Internet of Things (IoT) wirklich zu verstehen? Zwar schreiben die meisten Unternehmen der Digitalisierung von Geschäftsprozessen eine große Bedeutung zu, jedoch scheitert es zumeist an wichtigen Faktoren, wie Zeit, Fachwissen, Erfahrungen und der nötigen Entschlossenheit, die digitale Transformation auf die nächste Ebene zu überführen.

Andere Unternehmen agieren aus Angst, dem Digitalisierungstrend nicht schnell genug hinterherzukommen, vorschnell und legen kein gesondertes Augenmerk auf die Analyse der bestehenden Prozesse und der Evaluierung von eventuellen Schwachstellen. Jedoch ist dies der wichtigste Schritt, um Optimierungspotentiale durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu identifizieren und daraus abgeleitet eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie zu konzipieren.

Digitalisierung: Die integrierte Unternehmensstrategie auf Entscheider-Ebene

Digitalisierung ist kein alleinstehendes „Projekt“ für das man einen Mitarbeiter aus der IT kurzer Hand als Verantwortlichen beauftragen kann. Vielmehr ist die Digitalisierungsstrategie eine Managementaufgabe, die in die bestehende Unternehmensstrategie eingegliedert werden muss. Die digitale Transformation sowie IoT stoßen bei einer korrekten Vorgehensweise einen fortwährenden und nachhaltigen Change-Prozess im Unternehmen an, der in Abhängigkeit der Reichweite einzelne Bereiche oder sämtliche Geschäftsprozesse beeinflusst und in die bereits bestehenden Strukturen integriert werden muss.

Für eine erfolgreiche Konzeption und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie empfehlen wir Ihnen ein Digitalisierungsteam zu bilden, dass ggf. unter Leitung eines Chief Digital Officers eine umfangreiche Analyse vornimmt, welche Prozesse und Geschäftsbereiche bereits (zum Teil) digitalisiert sind und welche zur Arbeitserleichterung noch digitalisiert werden sollen. Anhand dieser Ergebnisanalyse kann nun die Digitalisierungsstrategie unter Berücksichtigung der Unternehmensziele konzipiert werden.

Die positiven Auswirkungen der digitalen Transformation auf Ihre Geschäftsprozesse

Automatisierte Prozesse, verbesserte Kommunikation zwischen allen Beteiligten an einem Prozess, erhöhte Transparenz im Informationsfluss, schnellere Bearbeitung von Anfragen und Aufträgen, etc. Die Liste an Vorteilen, welche durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen erzielt werden können ist lang und hält für sämtliche Unternehmensprozesse positive Effekte bereit.

Informieren Sie sich jetzt, welche Optimierungspotentiale sich aus der Digitalisierung Ihrer Unternehmensbranche ableiten lassen:

L-mobile Digitalisierte Softwarelösungen Infothekbeitrag Traceability im Lager
L-mobile Handel Branche Kategorie-Icon
L-mobile Medizin & Pharma Branche Kategorie-Icon
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Sie wollen nun wissen, wie Sie eine gelungene Digitalisierungsstrategie aufbauen und zum Erfolg führen? Mit unseren 10 Profi-Tipps für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie führen wir Sie Schritt für Schritt durch die digitale Transformation:

Digitalisierung 4.0: Schritt für Schritt zur nachhaltigen digitalen Transformation

  • Profi-Tipp 1: Klären Sie die Frage, was Sie erreichen möchten.

    Wie bereits erwähnt, steht und fällt der Erfolg Ihrer Digitalisierungsstrategie mit der Analyse Ihrer bestehenden Prozesse und den Zielen, die Sie sich durch den digitalen Wandel gesetzt haben. Softwaregestützte Prozesse sind nur so effizient, wie sie auf die bestehenden Unternehmensabläufe abgestimmt sind. Werden Sie sich im Klaren, was Sie mit der Einführung einer digitalisierten Softwarelösung erreichen möchten und Sie sind bereits auf dem richtigen Weg, Ihre Prozesse zu optimieren und zu beschleunigen.

  • Profi-Tipp 2: Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an mit ein.

    Schließen Sie Ihre Mitarbeiter aus dem Digitalisierungsprozess nicht aus! Das Feedback aus den zu digitalisierenden Unternehmensbereichen geben Ihnen mitunter wichtige Hinweise zu den Prozessen, die Sie sonst vielleicht nicht berücksichtigt hätten. Außerdem steigt durch die Integration der Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess am Ende die Akzeptanz in Bezug auf die veränderten Prozessabläufe und kann im besten Fall die Motivation bei der Arbeit steigern.

  • Profi-Tipp 3: Führen Sie eine umfassende Prozessanalyse, -diagnose und -optimierung durch.

    Analysieren Sie Ihre bestehenden Prozesse, um Schwachstellen und Optimierungspotentiale aufzudecken. So können ggf. einzelne Prozessschritte zusammengefasst und andere gestrichen oder beschleunigt werden. Auf dieser Basis können Sie nun gezielt beginnen, eine digitalisierte Softwarelösung zu finden, die Ihnen eine Prozessverbesserung ermöglicht.

  • Profi-Tipp 4: Suchen Sie eine Software für Ihren Prozess, richten Sie Ihre Prozesse nicht an einer Software aus.

    Bei der Suche nach der geeigneten digitalisierten Softwarelösung ist es wichtig, alle Möglichkeiten der Software zu prüfen, jedoch sollten Sie sich davon nicht einschränken lassen. Setzen Sie darum auf ein modular aufbauendes System, welches im besten Fall alle Ihre Geschäftsprozesse abdeckt. Außerdem sollte die digitalisierte Softwarelösung so flexibel sein, dass sie die individuellen Prozessabläufe Ihres Unternehmens berücksichtigt und die vordefinierten Optimierungsmöglichkeiten darauf anpasst.

  • Profi-Tipp 5: Lassen Sie ein Konzept inklusive Pflichtenheft erstellen.

    Wurden alle geplanten Optimierungen definiert, sollten diese anschließend in eine detaillierte Dokumentation fließen. Mit einem Pflichtenheft stellen Sie sicher, dass alle Anforderungen an das Digitalisierungsprojekt sowie individuelle Besonderheiten, die es im Prozessablauf zu beachten gilt, festgeschrieben sind. Im besten Fall beinhaltet das Pflichtenheft zusätzlich die Prozessanalyse sowie sämtliche Maßnahmen zur Prozessoptimierung inklusive der Empfehlung der geeigneten Hardware-Infrastruktur.

  • Profi-Tipp 6: Setzen Sie auf eine zukunftsfähige Technologie.

    Informieren Sie sich also schon bei der Softwareauswahl über die eingesetzte Technologie, die hinter der Software steckt. Setzen Sie auf anerkannte und anpassungsfähige Technologien, die im Markt etabliert sind. Neben einer einfachen Funktionsänderung via Konfiguration sollte auch die Frage, wie die Datenübertragung stattfinden soll, geklärt werden.

    An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen den Beitrag zum flächendeckenden und ausfallresistenten WLAN.

  • Profi-Tipp 7: Legen Sie gesteigerten Wert auf die Anbieterauswahl.

    Ein guter Softwareberater versucht nicht, Sie in die Prozesse seiner Software zu zwängen. Viele Softwareanbieter realisieren Anpassungen oder die Programmierung individueller Module der bestehenden Lösung an. Achten Sie an dieser Stelle auf Referenzen und Empfehlungen, die einen Anhaltspunkt geben, über welches Know-how der Softwareanbieter verfügt und prüfen Sie ebenso das ganzheitliche Angebot von Software und Dienstleistung.

  • Profi-Tipp 8: Achten Sie auf die Benutzerfreundlichkeit, Verständlichkeit und Ergonomie der Software.

    Ein sicheres Indiz dafür, dass die Software ergonomisch und benutzerfreundlich gestaltet ist, zeigt sich darin, ob sich ein Mitarbeiter auch ohne Schulung oder nach einer kurzen Einweisung sofort mit der digitalisierten Lösung zurechtfindet. Im Idealfall ist die digitalisierte Softwarelösung so konzipiert, dass sie den Benutzer schrittweise durch den Buchungsprozess führt und sich die Bedienung aufgrund dessen einfach gestaltet. Mit einer einfachen und verständlich zu bedienenden digitalisierten Softwarelösung wirken Sie zudem der Gefahr entgegen, dass durch die Digitalisierung 4.0 tiefergehende Fachkompetenz in den einzelnen Bereichen notwendig sind und damit einhergehend zeit- und kostenintensive Schulungsmaßnahmen zur Gewinnung der benötigten Kenntnisse erforderlich werden.

  • Profi-Tipp 9: Stellen Sie die Sicherheit Ihrer Daten sicher.

    Die Sicherheit Ihrer IT und Ihrer Daten sollte oberste Priorität haben. Lassen Sie sich aber durch IT-Sicherheitsbedenken nicht von der Einführung und Nutzung neuer Technologien abschrecken. Hierfür gibt es IT-Sicherheitsexperten, die Sie zu den Themen Rollenverwaltung und Passwortschutz, sowie der sicheren Datenübertragung und Datenhaltung beraten und bei der bedarfsgerechten Umsetzung unterstützen können.

  • Profi-Tipp 10: Vor der Implementierung der Software erleichtert eine Testphase die finale Abnahme-Prüfung. 

    Damit Sie am Ende die Lösung erhalten, die Ihnen Ihre bisherigen Prozesse erleichtert, empfiehlt es sich vor dem Rollout der digitalisierten Softwarelösung eine Testphase zu starten. Hierzu wird ein kleiner Personenkreis aus dem Gesamtteam, welches später mit der digitalisierten Lösung arbeiten soll, damit beauftragt, die Software in der Praxis zu testen. So kann bei eventuell auftretenden Fehlern oder Problemen schnell und flexibel gegengesteuert und nachgebessert werden.

Unter Berücksichtigung aller genannten Tipps steht einer erfolgreichen Softwareeinführung zur Erreichung der digitalen Transformation nichts mehr im Weg! Gerne beraten wir Sie, wie die Umsetzung eines Digitalisierungsprojektes in unserem Haus erfolgt und welchen Service wir Ihnen hinsichtlich der Hardwarekonfiguration bieten.

  • L-mobile IT-Systemhaus infrastructure Netzwerk

IT-Sicherheit im Fokus

Wir verraten Ihnen, auf was Sie besonders achten sollten.

Es vergeht kaum eine Woche, in der man in der Fachpresse nicht von Angriffen aus dem Netz auf Unternehmen lesen kann. In der Vergangenheit wurde diesen Angriffen nur selten die nötige Aufmerksamkeit aus der Geschäftsführung zuteil – finden sie schließlich außerhalb der sichtbaren Welt statt. Inzwischen hat sich glücklicherweise das Bewusstsein für IT-Sicherheit stark gewandelt.

Unternehmen rüsten sich langsam immer besser gegen Bedrohungen – so werden interne IT-Sicherheitsrichtlinien festgelegt und Antiviren- und Firewall-Produkte installiert. Und dennoch ist es Angreifern oft immer noch ein Leichtes, in Unternehmensnetzwerke einzudringen und Daten zu manipulieren oder zu stehlen. Man kann leicht erraten, was dies für Folgen haben kann. Im besten Fall sind nur unsensible Daten verloren gegangen und erfordern Zeitaufwand, um diese Daten wieder neu zu sammeln oder zu erstellen. Im schlimmsten Fall werden jedoch sensible Daten gestohlen und veröffentlicht, die das Vertrauen der Kunden in dieses Unternehmen nachhaltig zerstören.

Wir verraten Ihnen deshalb, warum viele Unternehmen immer noch ein leichtes Ziel für Angreifer abgeben und wie Sie Ihr Unternehmen besser schützen können.

Passwortsicherheit – der Mensch als Risikofaktor?

Es ist vielen von uns schon einmal privat passiert – das Passwort zu einem Email-Konto oder zu einem sozialen Netzwerk wurde gehackt. Erstaunlich ist dabei, dass selbst längere Passwörter mit Groß- und Kleinbuchstaben oft keinerlei Sicherheit mehr bieten können. Beinahe unfassbar ist jedoch die Tatsache, dass selbst heutzutage “123456” und “password” immer noch zu den am meisten genutzten Passwörtern gehören.

Doch was gehört eigentlich zu einem sicheren Passwort?

L mobile Dienstleistungen IT Service Password Safe

Passwörter werden am häufigsten durch Brute-Force-Angriffe geknackt. Hierbei werden in extrem schneller Abfolge unzählige Passwörter ausprobiert. Die schnellsten Einzel-Computer schaffen heute bereits über 2 Mrd. Passwörter pro Sekunde. Dabei werden jedoch nicht nur alle möglichen Kombinationen von Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen ausprobiert. Zuerst werden ganze Wörterbücher und Passwort-Datenbanken ausprobiert.

Doch auch, wenn Sie keine realen Wörter als Passwort verwenden, bedeutet das noch lange nicht, dass Ihr Passwort nicht innerhalb kürzester Zeit geknackt werden kann. Selbst ein Passwort mit vier Kleinbuchstaben, zwei Zahlen und zwei Sonderzeichen hat gerade einmal 457 Billionen verschiedene Kombinationen und wäre theoretisch von einem einzigen starken Einzel-PC innerhalb von 2,5 Tagen geknackt. Das Erschreckende dabei ist jedoch, dass oftmals mehrere Rechner ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen und somit auch komplizierte Passwörter mit unter 10 Zeichen relativ schnell gehackt werden können. Aber wir schützt man sich dann am besten?

Zum einen muss man sich bewusst sein, dass ein einziges Passwort für alle Konten sehr fahrlässig ist. Sollte dieses Passwort geknackt werden, hat der Angreifer auf alle anderen Konten ebenfalls Zugriff – oft völlig unbemerkt. Die verwendeten Passwörter sollten regelmäßig wechseln und zudem aus mindestens 10 Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen – je länger desto besser. Da es sehr schwierig ist, sich mehrere derart kryptische Passwörter zu merken, haben sich Passwort Manager etabliert, die sichere Passwörter erstellen und speichern können.

Eine weitere sehr hilfreiche Art des Schutzes vor Brute-Force-Angriffen ist die softwareseitige Verzögerung nach einer fehlgeschlagenen Anmeldung. Wenn nur alle paar Sekunden ein neues Passwort ausprobiert werden kann, wird auch der stärkste Computer gebremst.

UTM, Firewall, Endpoint Security

Was ist das und wozu brauche ich das?

Die Furcht vor Bedrohungen aus dem Netz war nie größer. Zum Teil ist das auch berechtigt, denn die Bandbreite an möglichen Gefährdungen ist groß. Ob DDoS-Attacken, Würmer oder sonstige Malware, gezielte Hacks oder Phishing – die verschiedenen Arten, in Ihre Systeme einzudringen und Ihnen nachhaltigen Schaden zuzufügen, sind zahlreich. Auf dem Markt für IT-Sicherheitslösungen tummeln sich deshalb viele Anbieter unterschiedlichster Produkte für die IT-Sicherheit – seien es Firewalls oder UTM-Lösungen, Antivirensoftware oder Malware-Cleaner. Wer sich hier nicht auskennt, wird überwältigt von der Vielzahl an Möglichkeiten, seine IT zu schützen. Doch was verbirgt sich hinter den vielen Fachbegriffen und sind all diese Produkte notwendig?


L-mobile Dienstleistungen IT-Service Netzwerksicherheit Sophos XG Firewall Netzwerksicherheit

Um die Vielzahl an Produkten zu verstehen, machen wir einen kurzen Exkurs in die Grundlagen der IT-Sicherheit. Firewalls sind hierbei die erste physische Barriere, um Ihr Netzwerk zu schützen. Eine Firewall untersucht den eintreffenden und ausgehenden Datenverkehr und entscheidet darüber, welcher Traffic erlaubt wird. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich der Datenverkehr jedoch drastisch gewandelt. Klassische Firewalls setzen hauptsächlich auf Portnummern oder Protocol Identifier (PID), um den Datenverkehr zu kategorisieren. Die Voraussetzung für eine wirksame Firewall ist hier, dass Programme nur festgelegte Ports benutzen oder einzigartige, erkennbare Netzwerkprotokolle verwenden. Das war auch der Standard für viele Jahre und hat sichergestellt, dass Applikationen untereinander nahtlos zusammenarbeiten.

Die Folge daraus ist jedoch, dass browserbasierter Traffic immer gleich aussieht für traditionelle Firewalls, weil keine verschiedenen Applikationen und Ports unterschieden werden. Es besteht hier also keine Möglichkeit, unerwünschten Traffic zu verhindern. Eine weitere Schwachstelle dieser portbasierten Firewalls sind Applikationen, die in anderen tunneln und sich somit als sicher ausgeben. Möglich sind auch Angriffe von Programmen, die ihre Algorithmen verschlüsseln, sodass sie nicht erkannt werden oder Programme, die dynamische Portnummern verwenden, um sich so unerkannt in das System einzuschleichen – Trojaner sind hierfür berüchtigt. Doch was heißt das jetzt konkret für Sie?

Was bedeutet das für Unternehmen?

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass es für ihren Erfolg unerlässlich ist, ihre (Kunden-) Daten und ihre Systeme zu schützen. Als Mittel der Wahl galten lange Zeit verschiedene Stand-alone Produkte zur Netzwerksicherheit, die die traditionelle, portbasierte Firewall unterstützen und deren Beschränkungen Stück für Stück kompensieren. Dabei war jedes dieser Produkte für eine spezifische Bedrohung ausgelegt – Malware-Erkennung, Webseiten-Filter, Spam-Filter oder Intrusion Prevention System (IPS). Solche IT-Sicherheitslösungen, die auf eine spezielle Aufgabe ausgelegt sind, nennt man Specialized Security Appliances (SSA). Die Probleme, die durch eine solche Kombination von SSAs entstehen, sind weitreichend.

Netzwerkperformance

Durch den Flickenteppich an verschiedener Lösungen leidet die Netzwerkperformance unter Umständen enorm.

Kompatibilität

Lösungen von verschiedenen Herstellern sind eventuell nicht kompatibel miteinander und behindern sich gegenseitig.

Reaktionszeit

Die manuelle Überwachung verschiedener Lösungen ist nicht nur ein Personalaufwand, sondern zögert auch die Reaktionszeit hinaus.

Unified Threat Management (UTM)

Die Lösung aller Probleme?

Dass die Konfiguration und Integration einer Vielzahl von SSAs durch die wachsende Komplexität der IT-Infrastruktur und der Bedrohungen nicht mehr zeitgemäß und sicher ist, haben auch viele IT-Unternehmen erkannt. Die International Data Corporation (IDC) hat deshalb bereits 2004 den Begriff des Unified Threat Managements (UTM), als Gegenbegriff zu SSA, geprägt.


L-mobile IT-Systemhaus IT-Sicherheit Sophos XG Firewall Netzwerksicherheit

UTM-Firewalls stellen einen bemerkenswerten Schritt in der Entwicklung von IT-Sicherheitslösungen dar. Eine UTM-Lösung bündelt eine Vielzahl verschiedener Sicherheits-Applikationen und vereint somit essenzielle Sicherheitsfunktionen und eine Next-Gen Firewall. Ein weiterer wichtiger Aspekt von UTM-Firewalls ist die Transparenz. Durch die Bündelung der verschiedenen SSAs in einer Plattform, ist nicht nur eine reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation der einzelnen SSAs gewährleistet. Es ist auch möglich, zentral Firewall-Richtlinien festzulegen, ohne die einzelnen SSAs aufwändig manuell zu konfigurieren.

Die Schattenseiten unserer digitalisierten Welt sind sehr rasch weiterentwickelte Bedrohungen. Die besten UTM-Firewalls beinhalten deshalb nicht nur ein ausgezeichnetes Intrusion Prevention System (IPS), das auch vor unbekannten Bedrohungen schützen kann, eine Cloud-Sandbox, für den Schutz vor Bedrohungen innerhalb von ausführbaren Dateien und eine Web-Protection, welche Sie vor JavaScript-Emulationen und SSL Inspection schützt. Mindestens ebenso wichtig ist die Nutzung von Deep Learning, anstatt gewöhnlichem Machine Learning, zur Identifikation und Klassifizierung von Bedrohungen. Doch eine UTM-Firewall alleine kann leider dennoch keinen vollständigen Schutz vor Bedrohungen aus dem Netz gewährleisten.

Sicherheit außerhalb des Firmennetzwerks – Schutz für Endpoints und die Cloud

Nicht nur der Datenverkehr an sich, sondern auch die Arbeit hat sich in den vergangenen Jahren maßgeblich verändert. Für viele Menschen ist es heute völlig normal, seinen Laptop mit nach Hause zu nehmen oder von unterwegs noch zu arbeiten. Dies hat nicht nur große Auswirkungen auf die Arbeitszeiterfassung, sondern auch auf die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens. Da diese Mitarbeiter dann nicht mehr nur von Ihrem Netzwerk aus mit dem Internet verbunden sind, bedarf es einer Sicherheitslösung, die direkt auf den Geräten der Mitarbeiter aktiv ist.

L-mobile Hardware Netzwerk Netzwerksicherheit Cloud-Sicherheit

Wenn Mitarbeiter Ihre Laptops mit ins Home-Office nehmen, ist schnell Schluss mit IT-Sicherheit. Schnell ist ein kompromittierter USB-Stick eingesteckt und infiziert den Computer und generell sind Heimnetzwerke bei weitem nicht so gut geschützt wir Firmennetzwerke mit einer Hardware-Firewall. Lösungen zur Endpoint Protection schützen daher die Endgeräte auch außerhalb Ihres Netzwerkes, indem sie verdächtige Prozesse auf den Geräten mittels Deep Learning analysieren und anhand von Millionen verschiedener Attribute innerhalb kürzester Zeit auf deren Gefahrenpotenzial überprüfen. Durch Deep Learning ist es hierbei möglich, auch hochkomplexe Malware ohne Signaturen zu identifizieren und automatisch zu blockieren oder restlos zu entfernen. Dabei bieten kostenlose Produkte aus dem Internet nur sehr eingeschränkten Schutz und sind in keinem Fall für die Sicherheit im Unternehmensumfeld geeignet.Doch ist auch Sicherheit in einer Public-Cloud möglich?

Wer selbst die Amazon Web Services (AWS), die Google Cloud oder Microsoft Azure benutzt, weiß um die Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Compliance. Lange ist dieses Thema völlig unbeachtet geblieben, doch inzwischen ist sogar hier IT-Sicherheit und Compliance möglich. Hierbei sind mehrere Aspekte wichtig. Zum einen muss die Cloud-Sicherheitslösung in das bestehende System integriert werden können und es müssen alle Assets in der Cloud gut visualisiert und überwacht werden können. Darüber hinaus ist es jedoch wichtig, dass die Cloud-Security eigenständig riskante oder potenziell gefährliche Anmeldeaktivitäten erkennt und automatisch unterbindet. Diese Aufgaben mussten bisher manuell ausgeführt werden, weshalb die Reaktionszeit oft bei einigen Tagen lag. Mit einer modernen Cloud-Security-Lösung können die Reaktionszeiten bei kritischen Vorgängen auf wenige Minuten verkürzt werden. Gleichzeitig ist es teilweise sogar möglich, Compliance-Richtlinien in der Cloud-Security zentral zu erstellen und zu verwalten.

Merkmale einer sicheren IT

Unabhängig davon, welche Produkte Sie nun genau im Einsatz haben – auf die folgenden Aspekte sollten Sie achten, wenn Sie Ihr Unternehmen und dessen IT bestmöglich schützen wollen.


  • UTM

    Keine herkömmliche Firewall mit Sicherheitslücken

  • Endpoint & Cloud Security

    Automatisiert mit leistungsstarker KI

  • Kompatibilität & Kommunikation

    Für abgestimmte, automatische Reaktionen

  • Passwortsicherheit

    Regelmäßig wechselnde und sichere Passwörter

Bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand mit unserer Praxis-Info. Sie erhalten jeden Monat interessante Einblicke in aktuelle Trends und best-practice Beispiele rund um die Digitalisierung.

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